Letztes Update:
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Das war am Donnerstag, 11. März, wichtig

22:01
11.03.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen für Menschen über 70 Jahre startet in Niedersachsen in der kommenden Woche. Jahrgangsweise würden die insgesamt rund 700.000 Impfberechtigten in den kommenden Wochen angeschrieben, kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Donnerstag an. 
  • Die niedersächsische Landesregierung will etwa 100 Millionen Euro aus europäischen Corona-Hilfen für ein Programm zur Stärkung der Innenstädte nutzen. Das Europaministerium führe mit der EU-Kommission Gespräche über eine mögliche Ausgestaltung, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. 
  • Das Bremer Gesundheitsamt meldet 69 Infektionen mit dem Coronavirus (Bremen: Stand 16 Uhr, Bremerhaven: 15 Uhr). 55 der Infektionen fallen auf die Stadtgemeinde Bremen, hier starben zudem zwei Personen an oder mit Covid-19. In Bremerhaven sind es 14 neue Infizierte, hier ist eine weitere Person gestorben. Die Inzidenz in der Stadtgemeinde Bremen liegt derzeit bei 57,6, in Bremerhaven bi 81.

Deutschland und die Welt:

  • Die Zahl der Corona-Infektionen ist wieder gestiegen. Mit dem Wert von 69,1 am Donnerstagmorgen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI wieder über den Wert von vor genau vier Wochen: Am 11. Februar hatte die Inzidenz noch bei 64,2 gelegen. 
  • Deutschland setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca nicht aus. Bislang gebe es keine Hinweise, dass der Todesfall in Dänemark mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca in kausaler Verbindung stehe, teilte das Paul-Ehrlich-Instuitut am Donnerstagabend in Langen mit. 

Anna Zacharias

Deutschland setzt Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff nicht aus

19:11
11.03.2021
Deutschland setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca nicht aus. Bislang gebe es keine Hinweise, dass der Todesfall in Dänemark mit dem Covid-19-Impfstoff von Astrazeneca in kausaler Verbindung stehe, teilte das Paul-Ehrlich-Instuitut am Donnerstagabend in Langen mit. Nach einer ersten Prüfung halte auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) „an der positiven Bewertung des zugelassenen Astrazeneca-Impfstoffs fest“, hieß es.

Dänemark hatte entschieden, vorübergehend niemanden mehr mit dem Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens zu impfen. Als Grund wurden Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln genannt. Dabei wurde auch über einen möglichen Todesfall berichtet. Man könne jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vakzin und den Blutgerinnseln bestehe, hieß es. Nach Behördenangaben wird der Stopp zunächst 14 Tage dauern.

Bis 10. März wurden der EMA nach eigenen Angaben 30 Fälle von „thromboembolischen Ereignissen“ bei fast fünf Millionen mit dem Astrazeneca-Impfstoff geimpften Menschen in der EU gemeldet. Dies sei nicht mehr als statistisch zufällig auch ohne Impfung in der Bevölkerung vorkomme. 

Jean-Pierre Fellmer