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20210307185240

Erste Corona-Impfungen für Menschenaffen - im Zoo von San Diego

18:49
07.03.2021
 Im Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien sind die ersten Menschenaffen gegen Covid-19 geimpft worden. Das bestätigte der Betreiber des Zoos, die San Diego Zoo Wildlife Alliance, am Freitag (Ortszeit) auf Twitter. „Der Impfstoff wurde speziell für Tiere entwickelt“, hieß es weiter. Geimpft wurden laut „National Geographic“ vier Orang-Utans und fünf Bonobos, demnächst sollen vier weitere Affen an der Reihe sein. Die Tiere erhielten jeweils nach drei Wochen ihre zweite Dosis.

„Den Tieren geht es gut und wir haben keine unerwünschten Reaktionen auf den Impfstoff festgestellt“, sagte Darla Davis, Sprecherin der Wildlife Alliance, dem Sender CNN. Zuvor waren im Januar acht Gorillas des Zoos positiv auf das Virus getestet worden - und waren damit die ersten positiv getesteten Menschenaffen weltweit. Die Symptome waren jedoch mild und beschränkten sich auf Husten, Verstopfung und Müdigkeit. Die Affen haben sich seitdem vollständig erholt. Es wurde vermutet, dass sich die Tiere trotz Sicherheitsvorkehrungen des Zoos bei einem asymptomatischen Mitarbeiter angesteckt hatten.

Max Seidenfaden

28 Neuinfektionen im Land Bremen

16:47
07.03.2021
Land Bremen gibt es 28 Neuinfektionen, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 18.493. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, gibt es 911 (+28) aktive Infektionen. Die Zahl der Genesenen bleibt mit 17.215, die Zahl der Verstorbenen mit 367 konstant. Auf Bremerhaven entfallen davon 487 (+13) aktive Infektionen, 2.578 (+13) insgesamt bestätigte Fälle, 2.028 (+0) Genesene und 63 (+0) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 56,2
und in Bremerhaven 109,6.

Michael Rabba

Studie: Corona wirft Frauen beruflich zurück

16:39
07.03.2021
Die Corona-Pandemie macht Fortschritte bei der beruflichen Gleichstellung zunichte. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung PwC. In Deutschland wie in den meisten anderen OECD-Ländern seien Frauen von Arbeitslosigkeit stärker betroffen gewesen als Männer. „Bis Ende 2021 wird die Situation von berufstätigen Frauen voraussichtlich auf das Niveau von 2017 abfallen“, heißt es in der PwC-Studie zum Internationalen Frauentag am Montag.

Zum einen seien Frauen häufiger im Hotel- und Gaststättengewerbe oder im Einzelhandel beschäftigt - Branchen also, in denen durch die Lockdowns viele Stellen verloren gingen. Zum anderen leisteten Frauen schon bisher „rund sechs Stunden pro Woche mehr als Männer für unbezahlte Sorgearbeit. Seit Ausbruch der Pandemie hat sich dieser Graben auf knapp acht Stunden vergrößert.“ Die Krise mit Schul- und Kitaschließungen treffe Frauen besonders und drohe „die hart erkämpften Errungenschaften bei der Förderung von Frauen in der Arbeitswelt zunichte zu machen“, sagte PwC-Expertin Petra Raspels.

Michael Rabba

US-Senat stimmt Bidens billionenschwerem Corona-Konjunkturpaket zu

15:27
07.03.2021
Der US-Senat hat dem von Präsident Joe Biden vorgeschlagenen neuen Konjunkturpaket zur Bewältigung der Corona-Krise zugestimmt. Das Maßnahmenbündel im Umfang von rund 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) muss nun nochmals im Repräsentantenhaus verhandelt werden. In der Parlamentskammer stellen Demokraten die Mehrheit, eine Zustimmung gilt daher als recht sicher. „Das wird für so viele Menschen so einen großen Unterschied machen“, erklärte Biden im Weißen Haus. Mit dem Paket werde dringend benötigte Hilfe für Arbeitslose und Familien mobilisiert. „Dieser Plan bringt uns auf den Weg, das Virus zu besiegen“, sagte er.

Nach mehrtägigen Beratungen und Änderungsanträgen stimmten am Samstag 50 Demokraten für das Paket, 49 Republikaner dagegen. Ein republikanischer Senator fehlte bei der Abstimmung. Im Fall eines Patts hätte die demokratische Vizepräsidentin Kamala Harris die entscheidende Stimme abgeben können, um das Paket durchzusetzen.

Der Umfang des Maßnahmenbündels entspricht fast zehn Prozent der jährlichen US-Wirtschaftsleistung. Die Republikaner lehnen ein so umfangreiches Paket ab. Biden will mit dem gut 600 Seiten umfassenden Paket die Wirtschaft ankurbeln und Millionen neuer Jobs schaffen. Es sieht unter anderem Direktzahlungen für die meisten Steuerzahler in Höhe von 1400 Dollar vor - eine Familie mit zwei Kindern bekäme damit 5600 Dollar. Zudem soll es Hilfen für Corona-Tests, die Impfkampagne, Schulöffnungen und Geld für klamme Bundesstaaten und Kommunen geben.

Michael Rabba