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RKI: Ansteckendere Corona-Variante in 46 Prozent der positiven Proben

16:56
03.03.2021
Die Verbreitung der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Variante B.1.1.7 in Deutschland hat laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter zugenommen. Ihr Anteil an einer Stichprobe von knapp 25 000 positiven Fällen aus der vergangenen Woche betrage rund 46 Prozent, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten RKI-Bericht. Zu Beginn der Erhebung, vor rund einem Monat, hatte das RKI den Anteil der Mutante noch auf sechs Prozent beziffert, zwei Wochen später waren es 22 Prozent. Schätzungen, wonach nun ungefähr die Hälfte der Fälle auf B.1.1.7 zurückgehen, waren bereits am Dienstag bekannt geworden.

Der Anteil von 46 Prozent bezieht sich auf Nachtestungen mehrerer Laborverbünde auf Schlüsselmutationen der Variante. Er kann laut RKI „nicht sicher auf alle Sars-CoV-2-positiven Proben in Deutschland übertragen werden“. Der Bericht stützt sich noch auf weitere Datenquellen: Blickt man etwa auf komplette Erbgutanalysen, die seltener durchgeführt werden, aber als eindeutiger Nachweis gelten, sind es rund 22 Prozent Mutante. Die rasch wachsende Tendenz des Variantenanteils wird aber unabhängig von der Methodik beobachtet.

Jean-Pierre Fellmer

108 Neuinfektionen im Land Bremen

16:37
03.03.2021
Im Land Bremen gibt es 108 Neuinfektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 18.257.  Wie das Gesundheitsressort mitteilt, stieg auch die Zahl der akuten Infektionen um 18 auf 857. Als Genesen gelten aktuell 17.048 (+86) Menschen, die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener erhöhte sich um vier auf 352. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 472 (+12) aktute Infektionen, 2.514 (+35) insgesamt bestätigte Fälle, 1.983 (+20) Genesene und 59 (+3) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 58,8 und in Bremerhaven ist er wieder unter die 200er Marke gefallen und liegt jetzt bei 185,1.
Im Land Bremen müssen aktuell 122 Personen stationär versorgt werden, davon 27 auf Intensivstationen. 21 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

Michael Rabba