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20210302190528

Acht Corona-Fälle bei Jahn Regensburg - Viermal britische Variante

13:44
02.03.2021
Bei dem Coronavirus-Ausbruch im Team des SSV Jahn Regensburg sind inzwischen acht positive Fälle aufgetreten. Bei mindestens vier der Infizierten wurde die britische Variante des Virus nachgewiesen. Das teilte das Gesundheitsamt Regensburg am Dienstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte „sportschau.de“ darüber berichtet. Nach Auskunft der Behörde ist es möglich, dass auch die anderen vier Betroffenen mit der Virusmutante B.1.1.7 infiziert seien. Nach bisherigen Untersuchungen wisse man das noch nicht.

Wegen der positiven Tests war das für Dienstagabend geplante DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen dem Fußball-Zweitligisten und dem Bundesliga-Vertreter Werder Bremen schon am Montag abgesagt worden.

Das Gesundheitsamt präzisierte, dass Trainer Mersad Selimbegovic zu den acht Infizierten gehöre. Die Positivbefund bei dem Coach war schon Ende der vorigen Woche bekannt geworden. Weil innerhalb der Mannschaft die einzelnen Kontakte nicht mehr detailliert nachzuvollziehen waren, wurde das ganze Team 14 Tage in Quarantäne geschickt, beginnend ab Freitag und Samstag, je nach Letztkontakt.

Max Seidenfaden

Erste Impfprogramme der UN gestartet

13:40
02.03.2021
Die internationale Covax-Initiative zur Verteilung von Corona-Impfstoff in aller Welt kommt in Fahrt. Nach den ersten Auslieferungen sind Impfprogramme in Ghana und Elfenbeinküste gestartet, und eine erste Lieferung ging auch nach Kolumbien. Die Vereinten Nationen feierten dies am Dienstag als Meilenstein von historischem Ausmaß.

Bis Ende Mai sollen 237 Millionen Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs an 142 Länder verteilt werden, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zudem werden bis Ende März 1,2 Millionen Dosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs ausgeliefert. Covax könne in diesem Jahr womöglich 500 Millionen mehr Impfdosen einkaufen und verteilen als geplant, insgesamt 1,8 Milliarden, sagte Seth Berkley, Chef der Impfallianz GAVI.

Covax ist ein UN-Programm, das allen Ländern der Welt zügig Zugang zu Corona-Impfstoffen verschaffen soll. Die rund 170 teilnehmenden Länder teilen sich so das Risiko, in eine Firma zu investieren, deren Impfstoff scheitert. Die reicheren Länder verzichten meist auf ihre Zuteilung, weil sie sich bilateral oder wie in der EU über Staatenverbünde Impfdosen gesichert haben. Deutschland ist einer der größten Geldgeber.

Maurice Arndt