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20210301122127
„Es ist ein schlechtes Zeichen, dass ich Sie hier begrüßen darf.“ Geschäftsführer Christian Keller vom Zweitligisten Regensburg über weitere Corona-Fälle beim SSV Jahn. 12:20
01.03.2021

Dreyer begrüßt Stiko-Ankündigung zu Astrazeneca-Empfehlung

11:31
01.03.2021
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Ankündigung der Ständigen Impfkommission in Deutschland (Stiko) begrüßt, die Empfehlung für den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca zu überdenken. „Was gut wäre ist, wenn die Ankündigung der Stiko, dass Astrazeneca auch für Ältere geimpft werden kann, dass das käme“, sagte Dreyer am Montag in Mainz. „Sobald wir mehr Impfstoff bekommen, könnten wir natürlich viel, viel schneller auch diejenigen impfen, die wirklich gefährdet sind, sehr schwer krank zu werden.“

Der Chef der Stiko, Thomas Mertens, hatte angekündigt, es werde „sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen“. Die Stiko hatte - anders als die EU-Arzneimittelbehörde EMA - den Astrazeneca-Impfstoff vorerst nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen, weil Daten zur Wirkung bei Älteren fehlen.

Max Seidenfaden

258 neue Corona-Fälle in Hamburg - Inzidenz bei 80,3

11:16
01.03.2021
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist Montag um 258 gestiegen. Das waren 132 Fälle mehr als am Sonntag und 39 mehr als am Montag vor einer Woche, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte (Stand: 11.56 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, stieg im Vergleich zum Vortag von 78,2 auf 80,3. Vor einer Woche lag dieser Wert in Hamburg noch bei 70,9.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich den Angaben zufolge insgesamt 52 049 Hamburger mit dem Virus. 47 000 gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus starben, stieg laut RKI um 2 auf 1272.

Jan-Felix Jasch

Corona-Lockdown: Tschechische Polizei patrouilliert an Bezirksgrenzen

11:04
01.03.2021
Das extrem von der Corona-Pandemie betroffene Tschechien hat die Bewegungsfreiheit seiner Bürger für mindestens drei Wochen massiv eingeschränkt. Die Menschen dürfen ihren Bezirk nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Am Montagmorgen begann die Polizei mit scharfen Kontrollen auf Straßen und in Zügen. „Wir werden überall sein, selbst auf den kleinsten Kreisstraßen“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

In Zweifelsfällen wollen die Beamten zu Beginn noch Nachsicht walten lassen. Wenn aber jemand offensichtlich die Regeln missachte, werde das selbstverständlich bestraft, betonte der Sprecher. Dazu sei es auch schon gekommen, für eine Bilanz sei es aber noch zu früh. Es drohen Bußgelder in Höhe von umgerechnet knapp 400 Euro. Mancherorts kam es wegen der Kontrollen zu Staus.

Möglich sind Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden über Bezirksgrenzen hinweg, wenn schriftliche Nachweise mitgeführt werden. Die Ausreise aus Tschechien bleibt erlaubt. Mehr als 25 000 Polizisten und bis zu 5000 Soldaten beteiligen sich den Kontrollen. In Online-Kommentaren hagelte es Kritik. Das habe es selbst im Kommunismus nicht gegeben, schrieben viele Nutzer.

Jan-Felix Jasch