Letztes Update:
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Bayern und Sachsen fordern zusätzlichen Impfstoff für Grenzregion

10:01
01.03.2021
Bayern und Sachsen fordern aus Berlin und Brüssel Sonderhilfen für Corona-Hotspots. „Wir wünschen vom Bund und von der EU zusätzliche Impfstofflieferungen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Dies sei wichtig, damit perspektivisch auch hier durch sinkende Inzidenzen Öffnungen wieder vertretbar würden. Bayern werde seine Hotspots ebenfalls „bewusst stärken“ und mehr Impfstoff in die Landkreise in den Grenzregionen geben.

Beide Länder wollten zudem Tschechien besser helfen, nicht nur mit der Aufnahme von Corona-Patienten in Krankenhäusern. „Wir müssen das Herz Europas unterstützen, das leidet besonders unter Corona. Dieses Herz braucht besondere Unterstützung, man müsse dessen Pumpleistung erhöhen“, betonte Söder. Um die schwierige Lage in Tschechien zu verbessern, würden Bayern und Tschechien zudem Schnelltests und Impfstoff an das Nachbarland liefern.

Jan-Felix Jasch

Fünf Hausärzte in Niedersachsen beginnen mit Impfungen in Praxen

08:52
01.03.2021
Niedersachsen geht neue Wege bei den Corona-Impfungen: Fünf Hausärzte erproben von Montag an die Impfung von unter 65-jährigen Menschen in ihren Praxen. Gestartet wird in den Landkreisen Leer, Wesermarsch und Uelzen sowie in Stadt und Region Hannover. Bei welchen Ärzten genau geimpft wird, wollen die Kreise zunächst nicht öffentlich bekannt geben, damit die Abläufe dort nicht durch einen Run auf die Praxen durcheinander gebracht werden.

Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hatte dazu erklärt, die Probeläufe dienten dazu, Logistik und Lagerung der Impfstoffe und technische Abläufe durchzuspielen. Voraussichtlich ab April könnten dann deutlich mehr Praxen in Niedersachsen mit im Boot sein. Das sei mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen vereinbart worden. Nach Angaben von KVN-Vorstandschef Mark Barjenbruch stehen dafür rund 9000 Arztpraxen bereit.

Jan-Felix Jasch