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Kontaktbeschränkungen auf Norderney laufen aus - Fallzahlen gesunken

12:18
26.02.2021
Die bestehenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen auf der ostfriesischen Insel Norderney werden nicht verlängert. Die verschärften Maßnahmen sind damit von diesem Samstag an wieder außer Kraft gesetzt, wie der Landkreis Aurich am Freitag mitteilte. Grund seien die rückläufigen Infektionszahlen auf der Nordseeinsel nach einem größeren Corona-Ausbruch Anfang Februar. Am Freitag meldete der Landkreis noch 10 Corona-Fälle auf Norderney.

In den vergangenen Wochen gab es auf der rund 6000 Einwohner zählenden Insel zeitweise mehr als 40 Corona-Fälle. Insulaner mussten deswegen ihre Kontakte weiter einschränken. Unter anderem durften sie sich in der Öffentlichkeit und im privaten Raum nur noch allein oder mit Angehörigen ihres eigenen Hausstandes aufhalten. Zudem galten nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Auch das Inselkrankenhaus und das Rathaus wurden vorübergehend wegen Corona-Infektionen geschlossen.

Anna Zacharias

Tui-Chef hofft auf Sommerreisen mit Impfpass und Schnelltests

10:38
26.02.2021
Die Vorbereitungen für Sommerurlaub unter Corona-Bedingungen sind nach Einschätzung des Tourismuskonzerns Tui auf einem guten Weg. „Reisen in Europa wird im Sommer 2021 möglich sein – sicher und verantwortungsvoll“, gab sich Tui-Chef Fritz Joussen am Freitag optimistisch. Insbesondere ein europaweiter Impfnachweis und Schnelltests könnten dabei helfen. „Mit einem EU-einheitlichen Nachweis kann die Politik jetzt eine wichtige Basis für das Reisen im Sommer schaffen“, sagte Joussen. Die Schnelltests seien ein zweiter Baustein, solange nicht alle geimpft sind.

Am Donnerstag hatte der EU-Gipfel über die Einführung eines EU-Impfpasses für Reisen in Europa verhandelt. EU-Ratschef Charles Michel sagte, die 27 Staaten näherten sich in ihren Vorstellungen immer weiter an. Welche Rechte an das gemeinsame Dokument geknüpft sind, werde jedes Land für sich entscheiden können. Die technische Entwicklung soll aber noch rund drei Monate dauern.

Tui erklärte, der Konzern sei mit Blick auf die Sommersaison in enger Abstimmung mit den Urlaubsländern Spanien, Griechenland und Zypern. In den nächsten Wochen sollten die Gespräche auf weitere Länder am Mittelmeer ausgeweitet werden. Angesichts der Vorbereitung möglicher Lockerungen der Corona-Regeln in Großbritannien, aber auch in Deutschland nehme die Nachfrage bereits zu. Aus dem Interesse am Urlaub würden wieder „Buchungen und Umsatz“, erklärte Joussen.

Die Corona-Krise hat Tui schwer getroffen. Seit dem Frühjahr 2020 hat der deutsche Staat den Konzern mit mehreren Milliardenhilfen vor dem wirtschaftlichen Untergang bewahrt.

Anna Zacharias