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Impfkampagne im Gazastreifen beginnt - Erste Phase dauert drei Wochen

13:16
22.02.2021
In dem von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen hat die Impfkampagne gegen das Coronavirus begonnen. Wie das Gesundheitsministerium in dem Palästinensergebiet am Montag mitteilte, bekam die erste Person am Mittag eine Spritze mit dem russischen Sputnik-Impfstoff verabreicht. In einer ersten, dreiwöchigen Phase sollen 11.000 Menschen durchgeimpft werden. Vorrang haben medizinisches Personal, Ältere und Risikopatienten.

In dem Küstengebiet traf am Sonntag mit 20.000 Dosen die bislang größte Impfstofflieferung ein. Die Präparate wurden über Ägypten transportiert. Zuvor waren über die Palästinensische Autonomiebehörde 2000 Dosen aus dem Westjordanland in den Gazastreifen gebracht worden.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Krise lässt Exporte der Süßwarenindustrie sinken

12:12
22.02.2021
Die Exporte der deutschen Süßwarenindustrie sind 2020 wegen der Corona-Krise erstmals seit 20 Jahren gesunken. Insgesamt seien 2,2 Millionen Tonnen Süßwaren und Knabberartikel exportiert worden, 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtete der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Montag in Bonn. Der Exportumsatz sank sogar um 2,5 Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro. Mengenmäßig geht rund die Hälfte der deutschen Süßwarenproduktion in den Export.

„Im Gegensatz zu anderen Krisen hat die Pandemie die Branche trotz ihrer großen Diversifizierung bei den Exportzielmärkten insgesamt getroffen und nicht nur in einzelnen Regionen“, betonte der BDSI-Vorsitzende Bastian Fassin.

Eine Hauptursache für die Einbußen im Export seien die verschiedenen Einschränkungen des Wirtschaftslebens in den wichtigsten Zielmärkten, betonte der Süßwaren-Verband. Während in Deutschland zumindest der Lebensmitteleinzelhandel durchgehend geöffnet blieb und die Menschen einkaufen konnten, wo sie wollten, war dies in anderen Ländern durch Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht der Fall.

Malte Bürger

Leicht weniger Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen

11:38
22.02.2021
In Niedersachsen sind etwas weniger Corona-Ansteckungen gemeldet worden als zuletzt. Das Landesgesundheitsamt wies am Montag 401 Neuinfektionen aus, eine Woche zuvor waren es 556. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 14 auf 4108. Insgesamt sind bereits fast 160 000 Infektionen in Niedersachsen bestätigt worden, fast 90 Prozent der Betroffenen gelten allerdings mittlerweile als genesen.

Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner stieg auf 67,1 - vor einer Woche lag diese sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz bei 65,9. Niedersachsen liegt damit über dem bundesweiten Schnitt, den das Robert Koch-Institut am Montagmorgen mit 61,0 angab. Die regional höchsten Infektionszahlen in Niedersachsen weisen weiterhin die Landkreise Wesermarsch (164,8 Neuinfektionen pro
100 000 Einwohner binnen einer Woche) und Vechta (120,4) aus. Über 100 liegen auch die Landkreise Cloppenburg, Emsland und Peine, die Städte Osnabrück und Salzgitter sowie die Region Hannover.

Malte Bürger

Corona-Beschränkungen in Neuseeland enden

11:13
22.02.2021
In Neuseelands größter Stadt Auckland enden die kürzlich wieder eingeführten Corona-Einschränkungen. Der Lockdown solle um Mitternacht Ortszeit (Montag 12.00 MEZ) aufgehoben werden, teilte Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mit. Wegen drei Neuinfektionen war in Auckland ein dreitägiger Lockdown verhängt worden. Außerdem hatte Ardern eine landesweite Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz angeordnet.

Wegen extrem strenger Maßnahmen und genauer Kontaktverfolgungen ist Neuseeland bislang gut durch die Pandemie gekommen. In dem Inselstaat im Südpazifik mit knapp fünf Millionen Einwohnern gab es nur 2001 Fälle und 26 Tote. Am Montag wurde ein neuer Fall gemeldet. Der Patient sei seit Freitag in Quarantäne, teilte das Gesundheitsministerium mit. In der vorigen Wochen begannen in Neuseeland die Impfungen.

Malte Bürger