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Niedersachsen: Millionenhilfe für Schutzmaßnahmen an Schulen zur Hälfte abgerufen

07:58
21.02.2021
Von den 20 Millionen Euro, die das Kultusministerium für die Schutzausstattung niedersächsischer Schulen in der Corona-Pandemie bereitgestellt hat, ist inzwischen die Hälfte abgerufen worden. Wie das Ministerium in Hannover mitteilte, seien von den Schulen bisher Anträge im Gesamtvolumen von 10,2 Millionen Euro eingegangen. Das Ministerium hatte das Fördergeld zur Verfügung gestellt, um den Schutz von Lehrkräften und Schülern vor Corona-Infektionen an den Schulen zu verbessern. Dabei geht es etwa um Plexiglasschutzwände, Masken für Schüler und Lehrkräfte und im Ausnahmefall auch um Luftfilteranlagen.

Mit den 20 Millionen Euro stehen im Landesschnitt pro Schülerin und Schüler rund 20 Euro zur Verfügung. Zuständig für die Verteilung sind die Kommunen als Schulträger.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte kürzlich eine Verzehnfachung der Mittel für die Schutzausstattung gefordert. Nur so könne der Gesundheitsschutz an den Schulen spürbar verbessert werden, hatte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth gefordert. Neben personeller Entlastung bräuchten zahlreiche Schulen FFP2-Masken, Luftreinigungsgeräte und technische Ausstattung. Vielerorts seien die Schulen in Vorleistung getreten, die das Land nun rasch ausgleichen müsse, sagte Pooth.

Patrick Reichelt

RKI registriert 7676 Corona-Neuinfektionen und 145 neue Todesfälle

07:07
21.02.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7676 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Außerdem wurden 145 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus innerhalb 24 Stunden registriert, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards vom Sonntag um 03.10 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI innerhalb eines Tages 6114 Neuinfektionen und 218 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden. Er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 60,2 - und damit höher als am Vortag (57,8). Der bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Patrick Reichelt