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20210218201044

Corona-Krise drückt Zahl der Erwerbstätigen zum Jahresende

08:09
18.02.2021
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist in der Corona-Krise zum Jahresende 2020 gefallen. Im vierten Quartal gab es 44,8 Millionen Erwerbstätige und damit saisonbereinigt 1,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Gegenüber dem Schlussquartal 2019 vor der Pandemie entspreche das einem Rückgang von 744.000 Erwerbstätigen. Der saisonbereinigte Anstieg der Erwerbstätigen zum dritten Quartal 2020 sei zudem schwach ausgefallen (plus 21.000).

Der Rückgang der Erwerbstätigkeit zum Vorjahreszeitraum gehe vor allem auf die sinkende Zahl von Arbeitnehmern zurück, die um 553.000 auf 40,9 Millionen Personen sank. Insbesondere geringfügig entlohnte und kurzfristig beschäftigte Menschen, aber auch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verloren in der Pandemie ihren Job. Zudem sank sei Zahl der Selbstständigen kräftig. 

Jean-Pierre Fellmer

Minister Tonne will ab März Schnelltests in Schulen

07:48
18.02.2021
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will ab März kostenlose Corona-Schnelltests in den Schulen einsetzen. „Wenn wir dann auch tatsächlich dazu kommen, dass Angebote für alle da sind, dann muss das natürlich auch insbesondere für Schülerinnen und Schüler gelten“, sagte Tonne am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Er verspreche sich davon eine erhöhte Sicherheit in der Schule. Als Erfahrung aus dem Wechselunterricht sehe er bei den Ansteckungszahlen in den Grundschulen keinerlei Auffälligkeiten.

Jean-Pierre Fellmer

10.207 Corona-Neuinfektionen und 534 neue Todesfälle gemeldet

07:11
18.02.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.207 Corona-Neuinfektionen gemeldet - kaum weniger als vor einer Woche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 534 weitere Todesfälle verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervorgeht. Die Daten geben den Stand der RKI-Fallzahlen-Tabelle von 7.27 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte das RKI binnen eines Tages 10 237 Neuinfektionen und 666 neue Todesfälle verzeichnet. Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden, er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Jean-Pierre Fellmer