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Üstra und Regiobus rüsten Spuckschutz in Bussen nach

12:47
17.02.2021
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie bekommen die Linienbusse der Betreiber Üstra und Regiobus in Hannover neue Schutzscheiben für die Fahrer. Diese sollten ab Ende April eingesetzt werden, sagte ein Üstra-Sprecher am Mittwoch. Zunächst müssten sie aber beschafft und getestet werden. Ziel sei, das bisherige, im Frühjahr 2020 eingeführte Provisorium aus Flatterband und Schutzfolie zu ersetzen, berichtete die „Neue Presse“ in Hannover zuvor. Mit dem nachträglichen Einbau von Fahrerschutzscheiben oder Spuckschutz in den Bussen wollten die beiden Nahverkehrsbetriebe den Infektionsschutz deutlich verbessern.

Bei Regiobus beginne der Einbau ab Ende März und solle etwa vier Wochen dauern, sagte ein Sprecher der Zeitung. Umgerüstet würden alle rund 250 Busse des Betreibers, die in erster Linie durch das Umland fahren. Bei Üstra soll sich die Montage von Ende April über den Mai erstrecken, umgebaut werden rund 140 Linienbusse.

Jan-Felix Jasch

Japanische Präfektur erwägt Absage von Olympischem Fackellauf

12:27
17.02.2021
Den Organisatoren der Olympischen Spiele in Tokio droht neuer Ärger: Die Präfektur Shimane erwägt nach den Worten von Gouverneur Tatsuya Maruyama aus Verärgerung über die Corona-Politik der Regierung, die geplanten Veranstaltungen zum Fackellauf durch die Präfektur abzusagen. Er sei „unzufrieden mit den Maßnahmen der Zentral- und der Stadtregierung von Tokio gegen die Ausbreitung des Coronavirus“, sagte Maruyama am Mittwoch laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Der Fackellauf vor den Olympischen Spielen in Tokio soll am 25. März in der Präfektur Fukushima starten und durch alle 47 Präfekturen des Landes führen, darunter im Mai durch die im Westen gelegene Präfektur Shimane.

Der ursprünglich wie die Sommerspiele für 2020 geplante Fackellauf war aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Die Olympischen Spiele und Paralympics finden nun vom 23. Juli bis 8. August 2021 statt. Der Auftakt soll im J-Village in Fukushima stattfinden, einem Fußballtrainingszentrum, das während der Atomkatastrophe im März 2011 in Folge eines Erdbebens und Tsunamis als Hauptquartier für die Krisenmanager des Super-Gaus im AKW Fukushima Daiichi gedient hatte.

Jan-Felix Jasch