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20210208212909

4535 Corona-Neuinfektionen und 158 neue Todesfälle gemeldet

05:19
08.02.2021
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 4535 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 158 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Montag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 5608 Neuinfektionen und 175 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Die erfassten Fallzahlen sind an Montagen in der Regel niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Der Höchststand von 1244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Jean-Pierre Fellmer

Kapitel

Sonntag, 7. Februar

Das war am Sonntag, 7. Februar, wichtig

18:48
07.02.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Im Land Bremen gibt es 1.182 (+45) aktive Corona-Infektionen sowie 47 neue Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Infektionen erhöht sich damit auf 16.546. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, ist die Zahl der Genesenen mit 15.071 unverändert geblieben, die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbenen hat sich indes um zwei auf 293 erhöht.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 347 (+21) aktive Infektionen, 1.942 (+21) insgesamt bestätigte Fälle, 1.559 (+0) Genesene und 36 (+0) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 65,5 und in Bremerhaven148,6.
  • Trotz des massiven Wintereinbruchs finden Impfungen gegen das Coronavirus im gemeinsamen Impfzentrum der Stadt und der Region Hannover auch am Montag statt. 

Deutschland und die Welt: 
  • Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 8 616 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 231 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht.
  • Jeder zweite Deutsche ist gegen eine Lockerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 37 Prozent für eine Verlängerung der bisherigen Einschränkungen über den 14. Februar hinaus, weitere 13 Prozent sind sogar für eine Verschärfung. Dagegen sind 30 Prozent für eine Lockerung und 13 Prozent für eine komplette Rückkehr zur Normalität. 7 Prozent machten keine Angaben. 
  • In Deutschland nutzen derzeit 151 der 376 Gesundheitsämter die Corona-Software „Sormas“. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium am Sonntag. Nach Angaben der „Wirtschaftswoche“ nutzt in Hamburg, Sachsen und im Saarland bislang kein einziges Amt das System, das den Behörden den Austausch untereinander im Kampf gegen die Pandemie erleichtern soll. Mit „Sormas“ sollen die Gesundheitsämter Kontakte von Corona-Infizierten effizienter identifizieren und nachverfolgen können. 
  • Der Astrazeneca-Impfstoff zeigt neuen Studienergebnissen zufolge wohl lediglich eine recht begrenzte Wirkung gegen die in Südafrika entdeckte Coronavirus-Variante. 

Michael Rabba