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20210205203254
Natürlich: Ein Land kann ein Schnellboot sein.
Und die EU ist mehr ein Tanker.
Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin 05:31
05.02.2021

Johnson & Johnson beantragt US-Notfallzulassung

06:47
05.02.2021
Der US-Konzern Johnson & Johnson hat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für den von seiner Pharmasparte entwickelten Corona-Impfstoff beantragt. Die entsprechenden Dokumente seien der FDA übergeben worden, teilte der Konzern mit Hauptsitz in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey am Donnerstag mit. Der Antrag auf Notfallzulassung bei der EU-Arzneimittelbehörde EMA solle „in den kommenden Wochen“ folgen. Es wäre der erste in den USA und der EU zugelassene Impfstoff, der nur einmal gespritzt werden muss.

In der vergangenen Woche hatte Johnson & Johnson ein Zwischenergebnis seiner Phase-III-Studie mit rund 44.000 Probanden bekanntgegeben, demzufolge der Impfstoff vier Wochen nach Verabreichung einen 66-prozentigen Schutz vor mittleren oder schweren Covid-19- Krankheitsverläufen biete. Die Wirksamkeit gegenüber schweren Erkrankungen wurde mit 85 Prozent angegeben. Die Prozentzahlen bedeuten, dass es in der geimpften Probandengruppe entsprechend weniger Fälle gab als in der Placebo-Probandengruppe.

Im Gegensatz zu den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und von Moderna handelt es sich um einen Vektorimpfstoff, der bei Kühlschranktemperatur transportiert und gelagert werden kann. Bei den Konkurrenzprodukten, die in der EU bereits eingesetzt werden und im Abstand von mehreren Wochen zwei Mal gespritzt werden, ist die Wirksamkeit nach Studienergebnissen allerdings deutlich höher.

Anna Zacharias

Althusmann rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen

06:19
05.02.2021
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen. „Ich fürchte, dass es zunächst kaum Lockerungen geben kann, weil das selbst unsere Zahlen in Niedersachsen noch nicht hergeben“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sorgen machten ihm vor allem mutierte Varianten des Coronavirus. „Wenn wir jetzt das mutierte Virus nicht in den Griff bekommen, ist immer damit zu rechnen, dass wir Rückschläge erleiden“, sagte er weiter. So lange die Sieben-Tage-Inzidenz nicht unter 25 sinke, müsse man sehr aufpassen.

Inzwischen sind in Niedersachsen 166 Fälle von Coronavirus-Mutationen nachgewiesen worden. Nach Informationen des Landesgesundheitsamtes ging es in 97 Fällen um die britische und in einem Fall um die südafrikanische Variante. In 68 Fällen konnten die Varianten noch nicht näher identifiziert werden. 

Anna Zacharias