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Niedersachsen will Tourismus bei Corona-Wert unter 50 erlauben

13:42
02.02.2021
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat der Tourismusbranche und Reisenden Hoffnung für die kommende Urlaubssaison gemacht. Der Entwurf eines Corona-Stufenplans des Landes sehe vor, dass touristische Übernachtungen bei einem Sieben-Tage-Wert von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner möglich werden, erklärte der CDU-Politiker am Dienstag in Hannover. „Wir müssen runter unter 50, dann haben wir auch wieder die klare Perspektive für den Tourismus.“ In den vergangenen Tagen war Niedersachsens Sieben-Tage-Wert auf 77,7 zurückgegangen.

Der niedersächsische Stufenplan ist allerdings noch nicht beschlossen. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte, es handele sich um einen „Diskussionsentwurf“, der unter anderem in der nächsten Bund-Länder-Runde am 10. Februar beraten werden soll. Auch Althusmann warb für länderübergreifende Absprachen.

Max Seidenfaden

Thüringen verlängert Lockdown-Regeln bis 19. Februar

13:30
02.02.2021
 Die Thüringer Landesregierung hat die im Freistaat geltenden Lockdown-Regeln um fünf Tage verlängert. Das Kabinett habe bei einer Sitzung am Dienstag beschlossen, die derzeit geltende Corona-Verordnung bis zum 19. Februar in Kraft zu lassen, sagte eine Sprecher der Landesregierung am Dienstag in Erfurt. Eine Sprecherin des Thüringer Gesundheitsministeriums erklärte, dass damit alle derzeit geltenden Lockdown-Regeln bis mindestens zu diesem Tag in Kraft blieben.

Max Seidenfaden

Niedersachsen legt Stufenplan für Corona-Lockerungen vor

13:20
02.02.2021
Noch vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Kurs in der Corona-Krise hat Niedersachsen einen Entwurf zu einem Stufenplan zum Ausstieg aus den Beschränkungen vorgelegt. „Das ist ein Diskussionsentwurf, es wird auch eine politische Diskussion geben“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag. Der Plan beinhalte ebenso weitere Beschränkungen, falls sich die Lage verschlimmert. Bei einer möglichen weiteren Infektionswelle müsse härter als bislang durchgegriffen werden. „Wir sollten in Zukunft früher und energischer eingreifen, wenn die Infektionszahlen zunehmen.“

Lockerungen wie eine Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie sind ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 vorgesehen. Das heißt, dass sich in der zurückliegenden Woche landesweit weniger als 50 Menschen auf 100 000 Einwohner mit dem Virus infiziert haben. Außerdem muss für erste Lockerungen der Reproduktionswert unter 0,8 liegen, das heißt, dass ein Infizierter im Durchschnitt weniger als 0,8 weitere Menschen ansteckt.

Max Seidenfaden

Hunderte Verstöße gegen Corona-Einreiseregeln

13:05
02.02.2021
 Die Bundespolizei hat innerhalb weniger Tage mehrere Hundert Verstöße gegen die verschärften Corona-Einreiseregeln festgestellt. Zwischen dem 24. und dem 31. Januar seien bei 215 Flügen aus ausländischen Hochrisiko- und Virusvariantengebieten 802 Verstöße gegen die geltenden Regeln festgestellt worden, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Berlin. Den Angaben zufolge kamen 309 Passagiere an, die vorab keine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt hatten. In 493 Fällen fehlte der aktuelle negative Corona-Test.

Konkret geht es um Flüge aus Gebieten mit besonders hohen Inzidenzen, also Ansteckungsraten, und um Gebiete, in denen eine womöglich ansteckendere neue Variante des Coronavirus kursiert. Anders als bei Risikogebieten mit etwas weniger hohen Infektionsraten reicht ein Corona-Test nach der Einreise hier nicht aus.

Max Seidenfaden