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Bund und Länder beraten am 10. Februar wieder

10:38
02.02.2021
Bund und Länder wollen am 10. Februar über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Das aktuelle Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlin, bestätigte den Termin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Im Mittelpunkt der Schaltkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Frage stehen, ob der seit 16. Dezember geltende harte Lockdown mit vielen geschlossenen Geschäften und Schulen sowie Kitas im Notbetrieb über den 14. Februar hinaus verlängert wird. Zudem soll bis zu dem Treffen ein „nationaler Impfplan“ vorliegen, um mehr Berechenbarkeit und Verlässlichkeit bei den Impfstofflieferungen zu erreichen.

Michael Rabba

Was mit "Impfangebot" genau gemeint ist

10:14
02.02.2021
Bei der Corona-Impfung spricht die Bundesregierung immer wieder davon, dass spätestens im Sommer jedem ein „Impfangebot“ gemacht werden soll. Das wirft Fragen auf. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte dazu in den ARD-„Tagesthemen“, er habe den Begriff gewählt, weil es ihm darum gehe, dass die Impfung freiwillig sei. „Jeder der will, mit dem was wir heute wissen, soll im Sommer seine erste Impfung gesetzt bekommen haben.“ Ob es mit der zweiten Spritze noch im Sommer klappt, kommt dann darauf an, wie viele Wochen - je nach Impfstoff - dazwischen liegen müssen.

Mit „im Sommer“ meint die Bundesregierung übrigens die Zeit bis zum kalendarischen Sommerende am 21. September, stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kürzlich klar.

Erstmals breiter aufgetaucht ist das Wort „Impfangebot“ voriges Jahr Anfang Juni in Berichten über eine Umfrage zur Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Wie das theoretische „Angebot“ praktisch unterbreitet wird, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland und auch je nach Kommune: Es werden Einladungs- und Informationsschreiben versandt, Bürger können online oder telefonisch einen Impftermin buchen, mancherorts gibt es Fahrdienste oder Buslinien für ältere Menschen zu den Impfzentren oder auch mobile Impfteams für Hausbesuche.

Michael Rabba

Rund 131 000 Corona-Neuinfektionen in den USA

09:29
02.02.2021
 In den USA sind binnen 24 Stunden rund 131 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gezählt worden. Das sind rund 20 000 weniger als am gleichen Tag der Vorwoche, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Dienstagmorgen (MEZ) hervorging.

Zudem starben am selben Tag 1881 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Virus. Der bisherige Höchstwert war am 12. Januar mit 4466 Toten binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Der bisherige Tagesrekord an Neuinfektionen wurde am 2. Januar mit 300 282 neuen Fällen gemeldet.

In dem Land mit seinen rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 26,3 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 443 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Max Seidenfaden