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Nachfrage nach Ferienimmobilien steigt in der Corona-Krise

06:54
02.02.2021
Ferienimmobilien in Deutschland sind in der Corona-Krise begehrt. Noch mehr Menschen als vor der Pandemie schätzten eigene Zweitwohnungen oder -Häuser für den Urlaub oder als Rückzugsort, berichten Immobilienmakler. „Die Nachfrage nach Ferienimmobilien ist definitiv höher als vor der Krise“, sagt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter beim Makler von Poll Immobilien. „Der Wunsch, aus der Stadt in die Natur zu entfliehen und Kontakten aus dem Weg gehen zu können, hat sich noch verstärkt“.

Die Preise beispielsweise für die begehrten Ferienwohnungen auf den Nordseeinseln, die schon vor der Pandemie 10.000 Euro je Quadratmeter und mehr kosteten, seien 2020 nochmals um rund 20 Prozent gestiegen. Im Vordergrund stehe die Eigennutzung, nicht das Vermieten.

Max Seidenfaden

Handel warnt vor längerem Lockdown ohne Aussicht auf Wiederöffnung

06:04
02.02.2021
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat vor einer nochmaligen Verlängerung des Lockdowns ohne Öffnungsperspektive für den Einzelhandel gewarnt. In einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) drang der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser, auf eine klare Aussage von Bund und Ländern, „unter welchen Voraussetzungen basierend auf realistischen und fundierten Indikatoren der Einzelhandel wieder öffnen kann“.

Der HDE reagierte mit dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief auf Äußerungen Altmaiers, der nicht ausgeschlossen hatte, das der aktuelle Lockdown wegen der neuen Mutationen des Coronavirus möglicherweise selbst bei einem Inzidenzwert von unter 50 noch einmal über den 14. Februar hinaus verlängert werden könnte.

Der HDE-Präsident plädierte dafür, dem Handel möglichst rasch die schrittweise Rückkehr zu einem geordneten Geschäftsbetrieb zu ermöglichen. „Dies ist umso notwendiger, je länger der pauschale Lockdown andauert und sich die eklatanten Wettbewerbsverzerrungen zwischen stationärem und Online-Handel sowie innerhalb des Handels mit gemischten Sortimenten zunehmend verschärfen“, schrieb Sanktjohanser. 

Max Seidenfaden

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in den USA in Kraft

05:40
02.02.2021
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist in den USA eine landesweite Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in Kraft getreten. An Bord von Flugzeugen, Schiffen, Fähren, Zügen, U-Bahnen, Bussen, Taxis und ähnlichen Verkehrsmitteln muss seit kurz vor Mitternacht (23.59 Ohr Ortszeit US-Ostküste/5.59 Uhr MEZ am Dienstag) ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wie die Gesundheitsbehörde CDC verfügte. Die Maskenpflicht gilt auch an Verkehrsknotenpunkten wie zum Beispiel Flughäfen, Bahnhöfen oder Häfen. Verkehrsunternehmen dürfen demnach nur Personen transportierten, die der Maskenpflicht Folge leisteten.

Die Anordnung gilt auf unbestimmte Zeit. CDC behielt sich die Verhängung von Strafen bei Nichtbeachtung vor, diese sind aber zunächst nicht vorgesehen. Man setze in erster auf ein freiwilliges Befolgen der Maskenpflicht, hieß es in der Anordnung. Der neue US-Präsident Joe Biden hatte den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt. Er unterzeichnete kurz nach seinem Amtsantritt am 20. Januar eine Verfügung, die eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln vorsieht.

Max Seidenfaden