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Corona-Impfstoff gefälscht: 80 Verdächtige in China festgenommen

10:25
01.02.2021
Wegen der Fälschung von Corona-Impfstoffen sind in China 80 Verdächtige festgenommen worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, hätten die Fälscher seit September 2020 unwirksame Kochsalzlösung abgefüllt, um sie als Impfstoff zu verkaufen. Insgesamt seien 3000 Impfdosen beschlagnahmt worden. Die Polizeiaktion sei an mehreren Orten im ganzen Land erfolgt. Der Umlauf der gefälschten Impfstoffe durch die Bande sei gestoppt worden.

China hat eine Reihe eigener Impfstoffe entwickelt. Die Regierung in Peking hat das Ziel ausgegeben, bis Mitte Februar 50 Millionen Menschen zu impfen.  

Max Seidenfaden

Söder: Mitte Februar noch keine umfassenden Lockdown-Lockerungen

10:07
01.02.2021
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat einer umfassenden Lockerung des coronabedingten Lockdowns ab Mitte Februar eine klare Absage erteilt. Mit Blick auf die nächsten Bund-Länder-Beratungen warnte er am Montag vehement vor einem „überstürzten Lockerungswettbewerb“ und einem neuen Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen auch innerhalb einzelner Länder. Fehler müsse man vermeiden. „Es geht nach wie vor um viele Menschenleben.“

Jean-Pierre Fellmer

Große Sorgen im Einzelhandel trotz Rekordumsatzplus im Corona-Jahr

09:51
01.02.2021
Rekordplus trotz Corona-Krise: Der Einzelhandel in Deutschland hat sich im Corona-Jahr 2020 in Summe trotz eines historischen Umsatzeinbruchs im Dezember erfolgreich geschlagen. Doch durch die Branche geht ein Riss: Während der Onlinehandel boomt und auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte gute Geschäfte machen, stürzte zum Beispiel der Textilhandel tief in die Krise. Kurzfristig haben weder der Handelsverband HDE noch Volkswirte die Hoffnung auf Besserung für die gebeutelten Händler. Denn ein Ende der verschärften Beschränkungen im Kampf gegen die Pandemie, unter denen viele Ladenbesitzer leiden, ist nicht in Sicht.

Jean-Pierre Fellmer

Corona lässt deutschen Bier-Absatz auf historisches Tief sinken

09:14
01.02.2021
Die Corona-Krise hat den Bierabsatz in Deutschland auf ein historisch niedriges Maß gedrückt. Die Brauereien und Bierlager setzten im vergangenen Jahr mit 8,7 Milliarden Litern 5,5 Prozent weniger ab als im Jahr 2019, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete. Es war der niedrigste Wert seit der Neufassung des Biersteuergesetzes im Jahr 1993, das die Grundlage der Statistik bildet.

Den Brauern fehlten im Jahr 2020 vor allem die Feste und Großveranstaltungen, die zur Abwehr der Pandemie abgesagt worden waren. Auch die Schließungen von Gaststätten und Restaurants führten zu weniger Bierkonsum. Ein schneller Wiederanstieg des Absatzes war hingegen im Sommer zu beobachten, als kurzfristig die Lokale wieder öffnen durften.

Max Seidenfaden