Letztes Update:
20210131165917

35 Neuinfektionen im Land Bremen

16:06
31.01.2021
Das Gesundheitsressort meldet am Sonntag 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Land Bremen. Der Inzidenzwert für die Stadt Bremen liegt damit nun bei 78,4. Weitere Infektionen mit der Coronavirus-Mutation wurden nicht gemeldet. Zudem teilte das Ressort mit, dass im Land Bremen bislang insgesamt 18.810 Personen geimpft wurden. 4.669 davon haben bereits eine zweite Impfung erhalten. Auf Grund eines technischen Problems konnten die Impfzahlen aus Bremerhaven für den 30. Januar nicht korrekt dargestellt werden. Diese werden nachgemeldet. 

Sarah Haferkamp

Patientenschützer: Erste beide Impfstoffe nur für Ältere nutzen

15:51
31.01.2021
Mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes von Astrazeneca in der Fläche sollte nach Ansicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz das Impfen der Seren von Biontech/Pfizer und Moderna an Menschen unter 65 Jahren vorerst gestoppt werden. „So kann die ältere Generation mit den für ihre Altersgruppe hochwirksamen Vakzinen schneller versorgt werden“, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Ebenso würde diese Entscheidung die Konkurrenz um die Impfangebote entzerren. Der Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag sollte dafür die Weichen stellen.

Die EU hatte am Freitag dem Impfstoff von Astrazeneca eine Zulassung erteilt, und zwar für Erwachsene ab 18 Jahren ohne eine Altersbegrenzung. Die am Robert Koch-Institut (RKI) angesiedelte Ständige Impfkommission hingegen empfahl den Astrazeneca-Impfstoff nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Jan-Felix Jasch

Markt für Sexspielzeug boomt in Corona-Krise

14:33
31.01.2021
Wegen der Corona-Krise halten sich die Menschen vor allem zuhause auf - und decken sich dabei offensichtlich mit Sexspielzeug ein. Der Onlinehändler eis.de berichtet von einem Plus von 300 Prozent bei den Bestellungen eines beliebten Vibrator-Modells. Die Verkaufszahl eines Adventskalenders habe sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

„Die Bestellungen, aber auch unsere Social-Media-Kanäle oder unser Kundenservice zeigen, dass in dieser außergewöhnlichen Situation ein sehr starkes Bedürfnis nach Nähe herrscht“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens Orion. Die Firma verschickte im deutschlandweiten Vergleich 2020 die meisten Bestellungen von Sexspielzeug nach NRW, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.

Das Unternehmen führt den Anstieg auch auf den sogenannten Lipstick Effect zurück: „In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellen Menschen sehr große Investitionen zurück und gönnen sich lieber kleinere Luxusgüter“, heißt es bei Orion. Für manche sei das ein schöner Lippenstift, für andere ein Sexspielzeug oder Dessous.

Eine ähnliche Rückmeldung bekommt auch das Unternehmen Amorelie von seinen Kunden. „Vor allem die Kontaktbeschränkungen sowie die Dunkelheit und das schlechte Wetter im Herbst haben den Anstieg auch im zweiten Lockdown begünstigt“, so eine Sprecherin. Hinzu komme, dass die Menschen nur wenigen Freizeitaktivitäten nachgehen könnten. „Es ging in diesem Jahr in vielen Beziehungen darum, wie man dem zusätzlichen Optimierungsdruck, trotz der Isolation ein ausgeglichenes Sexleben auszuleben, gerecht werden kann“, sagte die Sprecherin.

Jan-Felix Jasch