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20210130105948

12.321 Corona-Neuinfektionen und 794 neue Todesfälle gemeldet

10:54
30.01.2021
Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.321 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 794 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Daten des RKI am Samstagmorgen hervorging. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI 16.417 Neuinfektionen und 879 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bei 90,9. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder - am Donnerstag lag sie erstmals seit Ende Oktober unter 100.

Jan-Felix Jasch

EU lenkt im Impfstoffstreit ein - Nordirland-Protokoll „unberührt“

10:31
30.01.2021
Im zugespitzten Streit um mögliche Kontrollen bei Impfstoff-Exporten nach Nordirland hat die EU eingelenkt. Man werde bei der Überwachung der Exporte „gewährleisten, dass das Nordirland-Protokoll unberührt bleibe“, hieß es am Freitagabend von der EU-Kommission. Premierminister Boris Johnson hatte die EU aufgefordert, ihre Absichten hinsichtlich möglicher Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze offenzulegen.

Die EU hatte am Freitag angekündigt, den Export von Impfstoffen künftig genehmigungspflichtig zu machen, nachdem der Hersteller Astrazeneca mitgeteilt hatte, nur einen Bruchteil der zugesagten Lieferung leisten zu können. Das hätte ersten Erklärungen zufolge Kontrollen an der irisch-nordirischen Grenze beinhalten können.

Nordirlands Regierungschefin Arlene Foster hatte der EU daraufhin vorgeworfen, eine harte Grenze zwischen Nordirland und Irland zu schaffen, wie sie das Nordirland-Protokoll eigentlich verhindern sollte. Boris Johnson sprach von „schwerer Besorgnis“ und telefonierte mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Jan-Felix Jasch

Reimann bedauert technische Probleme bei Impfterminvergabe

09:55
30.01.2021
Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat erneut die technischen Schwierigkeiten beim Start der Terminvergabe für Corona-Impfungen in dieser Woche bedauert. „Es tut mir wirklich leid, dass Anruferinnen und Anrufer nicht durchkamen und dadurch Unannehmlichkeiten hatten“, sagte sie der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ/Samstag).

Der Ansturm sei enorm gewesen, und es habe technische Probleme gegeben. Am Donnerstag, dem ersten Tag der Impfvergabe, riefen laut Reimann 700.000 Menschen in der ersten Stunde an. Im Laufe des Tages habe es rund 8,9 Millionen Anrufversuche gegeben, beim Onlineportal seien 5,9 Millionen Zugriffe in den ersten anderthalb Stunden registriert worden. „Über den ganzen Tag verteilt waren es im Durchschnitt 1,4 Millionen Anfragen pro Stunde. Das ist schon extrem.“

Jan-Felix Jasch