Letztes Update:
20210129170653

Neue Version der Corona-Warn-App mit mehr Informationen verfügbar

17:06
29.01.2021
Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes steht in einer neuen Version zum Herunterladen bereit. Die Anwendung enthält nun einen Info-Bereich mit den wichtigsten Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen in Deutschland. Den dort veröffentlichten Zahlen zufolge haben bislang knapp 230 000 Personen, die selbst positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ihre Mitmenschen mithilfe der App vor möglichen gefährlichen Begegnungen gewarnt. Der Tageswert liegt hier bei knapp 1500.

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wurde bislang mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen. Experten schätzen, dass sie von rund 23 Millionen Menschen aktiv genutzt wird. Die Wirksamkeit der App erhöht sich, je mehr Menschen die Anwendung auch tatsächlich einsetzen.

Malte Bürger

Fallzahlen in Großbritannien stabil - aber auf hohem Niveau

15:53
29.01.2021
Nach einem starken Anstieg im Dezember bewegen sich die Corona-Fallzahlen in Großbritannien mittlerweile auf einem stabilen, aber weiter sehr hohen Niveau. „In England sind die Raten gleichbleibend, aber sie bleiben hoch, mit geschätzt mehr als einer Million aktuell Infizierten“, sagte Sarah Crofts von der britischen Statistikbehörde, die am Freitag ihre jüngsten Schätzungen zu den Infektionsraten im Land veröffentlichte.

Der Auswertung zufolge war in der dritten Januarwoche rund einer von 35 Engländern infiziert, in London lag der Anteil sogar bei einem von 25. In der Vorwoche lagen die Werte auf ähnlichem Niveau, das gilt auch für Wales. In Schottland sank der Anteil leicht (1 von 110), in Nordirland stieg er leicht (1 von 50).

Malte Bürger

Afrika-Verein fordert Impfstoffe und kritisiert Lieferkettengesetz

15:05
29.01.2021
Angesichts der Corona-Restriktionen in Afrika und damit einhergehender Produktionseinbußen fordert die deutsche Wirtschaft eine zügige Versorgung des Kontinents mit Impfstoffen. „Auch für die in Afrika tätigen deutschen Firmen ist es von existenzieller Bedeutung, dass Verhandlung, Aufbau und Montage von Anlagen und Produktion wieder aufgenommen werden können“, betonte der Vorsitzende des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing. In einer Erklärung erneuerte der Verein am Freitag seine Kritik am geplanten Lieferkettengesetz für die Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards, das zu Verunsicherung führe.

Bei einer Unterredung mit Botschaftern vom Kontinent sei deutlich geworden, dass negative Auswirkungen auf den Export von Gütern aus Afrika und auf das Engagement deutscher Unternehmen in afrikanischen Ländern befürchtet würden. Dem Verein gehört ein Großteil der in Afrika tätigen deutschen Unternehmen an. Um Kinderarbeit und Hungerlöhne zu bekämpfen, sollen deutsche Firmen verpflichtet werden, bei ausländischen Lieferanten die Einhaltung von Regeln zu garantieren. Wirtschaftsverbände hatten betont, so ein Gesetz müsse praktikabel sein und im internationalen Wettbewerb nicht behindern.

Anna Zacharias