Trotz des wachsenden Klima- und Umweltbewusstseins vieler Europäer werden immer noch zu viele Plastikstoffe produziert und verbraucht. Zu dieser Einschätzung kommt die Europäische Umweltagentur EEA in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Durch Bilder von Schutzmasken in europäischen Gewässern und großen Mengen an Einweg-Schutzausrüstung sei die Aufmerksamkeit für Plastikmüll in der Corona-Pandemie zwar weiter gestiegen. Trotzdem würden Kunststoffe heute noch zu oft als Einwegprodukte verwendet und weggeworfen. Es brauche nun einen Wechsel hin zu einem zirkulären und nachhaltigen Ansatz beim Plastikgebrauch, der helfen könne, den Einfluss dieser Materialien auf Klima und Umwelt einzudämmen.
Jean-Pierre Fellmer