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Umfrage: Viele Bürger sehen Föderalismus in der Krise als Problem

20:20
25.01.2021
Mehr als die Hälfte der Bürger ist einer Umfrage zufolge der Ansicht, dass das föderale System Deutschland in der Corona-Krise bisher geschadet hat. Fast zwei Drittel wünschen sich, dass die Bundesregierung in der Bildungs- und Schulpolitik mehr zu sagen hat. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“.

Dabei erklärten 53 Prozent der rund 5000 Befragten, der Föderalismus habe in der Krise „eher“ oder sogar „eindeutig“ geschadet, nur 19 Prozent sagten, die föderale Struktur habe in der Pandemie geholfen. Auch die Frage, in welchen Bereichen der Bund die Kompetenzen von den Ländern übernehmen sollte, wurde eindeutig beantwortet: Knapp 62 Prozent der Befragten wollen demnach, dass die Bundesregierung mehr Einfluss auf die Bildungs- und Schulpolitik bekommt.

Mehr als 48 Prozent befürworten mehr Kompetenzen für den Bund im Bereich Innere Sicherheit, gut 49 Prozent wünschen sich mehr Verantwortung des Bundes im Bereich Katastrophen- und Gesundheitsschutz. Mehr Bundeskompetenzen im Versammlungsrecht wünschen sich dagegen nur knapp 16 Prozent, mehr Mitsprache des Bundes bei Entscheidungen über die Schließung von Läden oder Gaststätten nur knapp 12 Prozent. Ein Fünftel der Befragten (gut 20 Prozent) ist der Ansicht, dass der Bund in keinem Politikbereich mehr Kompetenzen bekommen sollte.

Michael Rabba

Fast vier von fünf über 80-Jährigen in Großbritannien geimpft

18:28
25.01.2021
In Großbritannien haben fast vier von fünf der über 80-Jährigen bereits eine erste Corona-Impfdosis bekommen. 78,7 Prozent dieser Gruppe habe eine Impfung erhalten, teilte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag in London mit. Insgesamt sind im Land mittlerweile 6,6 Millionen Menschen mit der ersten Dosis geimpft worden. Derzeit sei die Lieferung der Impfdosen das größte Problem, so Hancock. Dennoch waren im Land am Montag mehr als 30 neue Impfzentren eröffnet worden.

Es sei jedoch nicht an der Zeit, den aktuellen harten Lockdown zu lockern. „Es sind derzeit mehr Menschen an Beatmungsgeräten als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser Pandemie“, sagte Hancock. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS stehe weiter extrem unter Druck. Pro 100 000 Einwohnern zählte Großbritannien in den vergangenen sieben Tagen rund 390 Neuinfektionen.

Felix Wendler

UN-Chef warnt vor Corona-Mutation

21:00
25.01.2021
UN-Generalsekretär António Guterres hat zur Eile bei der weltweiten Verteilung von Corona-Impfstoffen aufgerufen. „Wenn die Industrieländer glauben, dass sie in Sicherheit sind, wenn sie ihre eigenen Leute impfen und dabei die Entwicklungsländer vernachlässigen, liegen sie falsch“, sagte Guterres am Montag in einer Videorede beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF). „Es besteht jetzt die klare, reale Gefahr von Mutationen, die das Virus übertragbarer oder tödlicher oder resistenter gegen vorhandene Impfstoffe machen. Wir müssen schnell handeln.“

Michael Rabba

32 Corona-Neuinfektionen im Land Bremen

17:19
25.01.2021
Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Land Bremen ist um 160 auf aktuell 1.055 gesunken. 32 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsressort, sodass es damit jetzt 15.457 insgesamt bestätigte Coronafälle im Land Bremen gibt.  Die Zahl der als genesen geltenden Menschen ist um 190 auf jetzt 14.147 angewachsen. Es gibt zwei weitere Todesfälle durch oder in Folge einer Corona-Infektion. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf  255. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 173 (-24) aktive Infektionen,  1.641 (+3)  insgesamt bestätigte Fälle, 1.437 (+27) Genesene und 31 (+0) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 74,0 und in Bremerhaven 67,9.
Im Land Bremen müssen aktuell 179 Personen stationär versorgt werden, davon 29 auf Intensivstationen. 18 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

Michael Rabba