Trotz verringerter Lieferzusage des Impfstoffherstellers Astrazeneca an die EU rechnet Gesundheitsminister Jens Spahn für Deutschland „im Februar mit mindestens drei Millionen Impfdosen“. Das sei „leider weniger, als erwartet war“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. Er traf die Aussage unter der Voraussetzung, dass der Impfstoff von Astrazeneca wie erwartet Ende Januar in der EU zugelassen wird. Es zeige sich einmal mehr, dass die Produktion von Impfstoffen deutlich komplexer sei, als manche Überschrift vermuten lasse, sagte er.
Jean-Pierre Fellmer