Letztes Update:
20210123113228

Weiter weit über 3000 Corona-Todesfälle in den USA binnen 24 Stunden

11:10
23.01.2021
In den USA sind 3655 Todesfälle binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Corona-Virus registriert worden. Diese Zahl für Freitag meldete die Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Samstagmorgen (MEZ) auf ihrer Internetseite. Der bisherige Höchstwert an Corona-Toten war am 12. Januar mit 4462 verzeichnet worden. Die Anzahl der registrierten Neuinfektionen binnen 24 Stunden erreichte am Freitag 186 891. Der bisherige Tagesrekord wurde am 2. Januar mit 298 031 neuen Fällen verzeichnet.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 24,8 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 414 000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Max Seidenfaden

Madrid verschärft Corona-Maßnahmen

10:58
23.01.2021
Die spanische Hauptstadt Madrid hat angesichts der drastisch steigenden Zahl von Corona-Infektionen die Gegenmaßnahmen weiter verschärft. So beginnt die nächtliche Ausgangssperre in der Millionenmetropole ab Montag schon eine Stunde früher um 22.00 Uhr, so wie das in anderen spanischen Regionen schon seit längerem gilt.

Die konservative Regionalregierung hatte sich lange gegen einschneidendere Maßnahmen gesträubt. Die hohe Zahl der Neuinfektionen und die Überlastung der Intensivstationen mit Corona-Patienten zwangen die Verantwortlichen nun aber zur Kehrtwende, wie die Zeitung „El País“ am Samstag schrieb. Deutschland hatte Spanien neben anderen Ländern wegen der besorgniserregenden Corona-Zahlen am Vortag zum Hochrisikogebiet erklärt, was das Reisen in das beliebte Urlauberland weiter erschweren soll.

Max Seidenfaden

Re-Infektion innerhalb kurzer Zeit könnte mutierte Virusform sein

10:21
23.01.2021
Die zweite Corona-Infektion einer Frau in der Region Hannover innerhalb von eineinhalb Monaten könnte für eine mutierte Form des Coronavirus sprechen. Es müsse sich aber nicht unbedingt um eine gefährliche Mutation handeln, sagte Gesundheitsamtsarzt Hubert Thole der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ am Samstag.

Die infizierte Frau sei am 27. November das erste Mal positiv getestet worden, nachdem bei ihr eindeutige Krankheitssymptome aufgetreten seien. Am 11. Januar war der zweite Test, hieß es.

Thole verwies auf einen Fall in Garmisch-Patenkirchen, wo sich eine Mutation beim Labortest als nicht besonders besorgniserregend erwies hatte. „Aber wir wollen hier auf keinen Fall etwas übersehen“, sagte der Arzt.

Max Seidenfaden