Letztes Update:
20210121221925

England vervierfacht Strafen für erste Corona-Verstöße

19:30
21.01.2021
Die britische Regierung vervierfacht die Strafen für Corona-Verstöße in England. Künftig sollen 800 Pfund (gut 900 Euro) statt 200 fällig werden, wenn Menschen trotz Verbots Partys besuchen, wie Innenministerin Priti Patel am Donnerstag ankündigte. „Diese schweren Verstöße kosten Leben“, sagte Patel. Die Strafe verdoppele sich bei jedem weiteren Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von 6400 Pfund.

Jean-Pierre Fellmer

Merkel wirbt für längeren Lockdown - „Dritte Welle verhindern“

17:40
21.01.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat trotz sinkender Corona-Zahlen eindringlich für den längeren Lockdown bis in den Februar geworben. Es sei „sehr ermutigend“, dass sich die aktuelle Lage zu entspannen beginne, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Man dürfe aber nicht warten, bis sich eine neue, wohl ansteckendere Virus-Variante ausbreite. „Dann wäre es zu spät, um eine dritte Welle der Pandemie und gegebenenfalls eine noch heftigere als jemals zuvor zu verhindern.“ Merkel sicherte erneut zu, die Impfungen in Deutschland möglichst schnell voranzubringen. 

Jean-Pierre Fellmer

Gewerkschaften wollen Homeoffice-Kontrollen - und Strafen bei Verstoß

17:06
21.01.2021
Mit Blick auf die Homeoffice-Vorgabe dringen Gewerkschaften auf Kontrollen - und gegebenenfalls Sanktionen bei Nichteinhaltung. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag): „Es ist eine Schwachstelle, dass es nicht ausreichend Personal gibt, um die Einhaltung der Homeoffice-Regeln und des Arbeitsschutzes zu kontrollieren.“ Für einen glaubwürdigen Kampf gegen die Pandemie seien bei erheblichen Verstößen gegen Arbeitsschutz- und Homeoffice-Regeln spürbare Sanktionen nötig. Arbeitgeber, die nicht willig seien, der Lage entsprechend mitzumachen, würden sich dann dreimal überlegen, ob sie dieses Risiko eingehen.

Jean-Pierre Fellmer