Letztes Update:
20210121062258
Kapitel

Mittwoch, 20. Januar

Was am Mittwoch, 20. Januar, wichtig war

21:16
20.01.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Nach der Verschärfung der Maskenpflicht am Mittwoch durch Bund und Länder will Bremen allen Bürgern kostenlos FFP2-Masken bereitstellen. Wann diese verteilt werden, soll am Donnerstag entschieden werden. 
  • Trotz Lieferengpässen können die Corona-Impfungen in Niedersachsen auf absehbare Zeit weitergehen. „Ein sofortiger Impfstopp droht nicht“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Hannover.
  • Niedersachsen stellt den Schulbesuch für Grundschüler bis Mitte Februar frei, nachdem Bund und Länder sich in der Corona-Krise auf einen restriktiveren Kurs geeinigt haben. 

Deutschland und die Welt:
  • Der Impfstoff von Biontech und Pfizer dürfte auch vor der Corona-Variante B.1.1.7 schützen. Darauf deutet eine Labor-Studie der beiden Unternehmen hin. Ein deutscher Experte findet die Daten überzeugend, bislang wurden sie aber nicht in einem begutachteten Fachjournal veröffentlicht. 
  • Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 15 974 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1148 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet.
  • Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands Heinz-Peter Meidinger hofft darauf, dass Mitte Februar an den Schulen „der große Einstieg wieder gelingt“.
  • Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verspricht mehr Unterstützung für Soloselbstständige und Betriebe aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie. 7500 Euro Fixkostenpauschale könnten Soloselbstständige bis Juni abrechnen. 

Malte Bürger

Studierende in Frankreich prangern schwierige Lage wegen Corona an

21:10
20.01.2021
In Frankreich haben am Mittwoch zahlreiche Studierende gegen coronabedingte Einschränkungen an Universitäten protestiert. Kundgebungen gab es in Städten wie Straßburg und Paris. Die Studentinnen und Studenten fordern unter anderem die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. Viele fühlen sich ungerecht behandelt, weil es - anders als an Schulen - an Frankreichs Universitäten aktuell größtenteils keinen Präsenzunterricht gibt. Geklagt wird auch über psychische und finanzielle Probleme - vor allem, weil viele Studentenjobs derzeit wegfallen.

Premierminister Jean Castex hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass Präsenzunterricht etwa in Tutorien für Studienanfänger Ende Januar mit Einschränkungen wieder aufgenommen werden könne. Sollte es die Corona-Lage zulassen, werde das ausgeweitet. Präsident Emmanuel Macron will am Donnerstag eine Universität bei Paris besuchen.

Patrick Reichelt