Radprofi John Degenkolb möchte bei den Corona-Impfungen keine Bevorzugung als Sportler. „Wenn keine Engpässe da sein sollten, dann habe ich kein Problem damit, dass wir als Weltverband UCI sagen, dass alle Profimannschaften geimpft werden“, sagte Degenkolb bei einer digitalen Medienrunde während des Trainingslagers seines Rennstalls Lotto-Soudal an der Costa Blanca.
Man müsse schauen, wie viel Impfstoff vorhanden sei. Sicher sei eine Corona-Erkrankung als Radprofi „total doof“, sagte Degenkolb: „Aber es gibt Leute, wenn die es bekommen, dann ist allerhöchste Eisenbahn.“ Wenn es irgendwann die Möglichkeit gebe, sich impfen zu lassen, werde er das nicht verneinen.
Max Seidenfaden