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20210112100953

Videounterricht der Schulen im Corona-Lockdown läuft weitgehend

09:34
12.01.2021
Nach einer massiven Technikpanne im Online-Unterricht zahlreicher in der Corona-Krise geschlossener Schulen Niedersachsens zu Wochenbeginn laufen die Videokonferenzen weitgehend stabil. Nur auf einzelnen Servern träten noch Belastungen auf, im Großen und Ganzen ergebe sich aber ein gutes Bild, sagte der Geschäftsführer des in Niedersachsen viel genutzten Bildungsservers IServ, Jörg Ludwig, am Dienstag. „Wir hoffen, dass es so bleibt.“ Der Andrang habe sich seit dem Vortag verdreifacht, derzeit werde ein Update ausgerollt. Ein abschließendes Bild von der Lage habe er aber noch nicht.

Die Panne hatte den Videounterricht ausgebremst, wegen einer fehlerhaften Einstellung war es am Montagmorgen zunächst nicht möglich, Videokonferenzen zu starten. Die Panne betraf auch Schulen in anderen Regionen Norddeutschlands und Nordrhein-Westfalens. Der Fehler wurde schließlich behoben.

Ludwig betonte, die Serverkapazität sei angesichts des erwarteten Andrangs von Klassen, die den Unterricht per Videokonferenz abhalten wollten, verdoppelt worden. In der Woche vor Weihnachten seien „extrem hohe“ Zugriffszahlen von etwa 1,5 Millionen Nutzern täglich verzeichnet worden - inzwischen sei man auf 3 Millionen eingestellt. Der niedersächsische Schulleitungsverband hatte zunächst keine Hinweise auf weitere Ausfälle.

Jan-Felix Jasch

Biontech bietet seinen Beschäftigten freiwillige Impfung an

09:13
12.01.2021
Der Impfmittel-Hersteller Biontech bietet seinen Beschäftigten im Kampf gegen Corona nach einem Zeitungsbericht eine freiwillige Impfung an. Der Impfstoff solle auch Lieferanten und Vertriebspartnern in Deutschland und Österreich zur Verfügung gestellt werden, „die aktiv und direkt am Produktions- und Vertriebsprozess beteiligt sind“, teilte das Unternehmen am Montag der Zeitungsgruppe VRM mit. Alle damit verbundenen Kosten würden von Biontech übernommen.

Das Unternehmen aus Mainz vertreibt den Impfstoff zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer. Wegen der großen Nachfrage solle die Produktion von 1,3 auf zwei Milliarden Impfstoffdosen erhöht werden, hieß es. Um das gewährleisten zu können, brauche es nach Ansicht von Biontech jede Frau und jeden Mann im Unternehmen, so die Zeitungen („Allgemeine Zeitung Mainz“, „Darmstädter Echo“, „Wiesbadener Kurier“). Deshalb habe man sich entschlossen, allen Beschäftigten in Deutschland eine Impfung anzubieten. Das Bundesgesundheitsministerium sei informiert worden.

Jan-Felix Jasch