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20210111173943

Erste Lieferung des Moderna-Impfstoffs in Deutschland angekommen

17:36
11.01.2021
Die erste Lieferung mit rund 60.000 Dosen des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Moderna ist am Montag in Deutschland angekommen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Zuvor hatte „Bild“ darüber berichtet. Zur Frage, wo der Impfstoff zwischengelagert wird, bevor er am Dienstag an die Bundesländer ausgeliefert wird, äußert sich das Ministerium nicht. Nach Informationen von „Bild“ und NDR wird als Lager eine Bundeswehrkaserne in Quakenbrück im niedersächsischen Landkreis Osnabrück genutzt.

Beim dortigen Versorgungs- und Instandsetzungszentrum für Sanitätsmaterial handelt sich um eine der Marine zugeordnete Bundeswehrapotheke mit größeren logistischen Fähigkeiten. So werden von dort laufende Bundeswehreinsätze wie in Mali mit Gerät und Medikamenten versorgt. Auch Schiffe und Boote der Marine werden mit Sanitätsmaterial beliefert.

Jean-Pierre Fellmer

18 neue Infektionen in Bremen, drei weitere Tote

17:02
11.01.2021
Die Gesundheitsbehörde Bremen hat die neue Zahlen zur Corona-Infektionen bekannt gegeben. In Bremen gab es am Montag 18 neue Infektionen, alle in der Stadtgemeinde (Stand: 16 Uhr). Drei weitere Menschen sind am oder mit dem Coronavirus gestorben, insgesamt sind es laut Behörde nun 226. Die Inzidenz liegt in der Stadtgemeinde bei 87,7, in Bremerhaven bei 72,2.

Jean-Pierre Fellmer

Dehoga fordert Auszahlung von Novemberhilfen

16:43
11.01.2021
In Mecklenburg-Vorpommern bangen nach Einschätzung des Branchenverbands Dehoga fast zwei Drittel der Gastronomen und Hoteliers um ihre Existenz. Obwohl die gastgewerblichen Betriebe seit Anfang November geschlossen sind, hätten bis heute viele noch keine Novemberhilfe erhalten, sagte der Präsident des Dehoga MV, Lars Schwarz, am Montag. Noch schlimmer sei die Lage der Betreiber von Discotheken und Clubs sowie der Veranstalter, sie hätten vor nahezu elf Monaten schließen müssen. Nach dem Corona-Jahr 2020 seien die Konten bei weiterhin hohen Kosten leer.

Neben den zugesagten Novemberhilfen stünden die ebenfalls angekündigten Dezemberhilfen aus. Ohne die versprochenen Hilfen gehe den Betrieben die Luft endgültig aus, sagte Schwarz.

Jean-Pierre Fellmer

Technikpanne bremst Videounterricht von Schulen in Corona-Lockdown

16:03
11.01.2021
Eine Technikpanne hat den Videounterricht von hunderten in der Corona-Krise geschlossenen Schulen in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen ausgebremst. Die Serverkapazität sei zwar angesichts des erwarteten Andrangs von Klassen, die den Unterricht per Videokonferenz abhalten wollten, verdoppelt worden, sagte der Geschäftsführer des Bildungsservers IServ, Jörg Ludwig, der Deutschen Presse-Agentur. Wegen einer fehlerhaften Einstellung sei es am Montagmorgen aber zunächst nicht möglich gewesen, Videokonferenzen zu starten. Die Panne sei am Mittag behoben worden.

IServ wird von rund 4500 Schulen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen genutzt. „Für die Probleme heute morgen bitten wir um Entschuldigung“, teilte das Braunschweiger Unternehmen auf Twitter mit. „Die Videokonferenzen laufen wieder. Der Fehler wurde gefunden.“ In Niedersachsen hatte die Panne etliche Schülerinnen und Schüler gleich am ersten Tag nach den Weihnachtsferien getroffen, an dem für die allermeisten Klassen der Unterricht im Distanzlernen und oft per Videounterricht beginnen sollte. 

Jean-Pierre Fellmer