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20210111160355

Zahl der Corona-Patienten in Kliniken bleibt hoch

14:58
11.01.2021
Die Zahl der Corona-Patienten in niedersächsischen Kliniken bleibt unverändert hoch. Derzeit werden 1409 Infizierte in den Krankenhäusern behandelt, davon 286 auf der Intensivstation, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Hannover mitteilte. 166 Betroffene müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen erreichte am Montag bedingt durch das Wochenende den vergleichsweise niedrigen Wert von 369. Acht weitere Todesfälle wurden registriert.

Landesweit sank die Sieben-Tages-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner es in der vergangenen Woche gab, geringfügig von 121,5 auf 121,1. Am Montag vor einer Woche hatte sie noch bei 94,5 gelegen.

Jean-Pierre Fellmer

Kita-Eltern fordern Einsicht in Zahl der Notbetreuungsplätze

14:34
11.01.2021
Die Organisation der Notbetreuung in den niedersächsischen Kindertagesstätten muss nach Ansicht der Eltern transparenter werden. Die Vorsitzende der Landeselternvertretung, Christine Heymann-Splinter, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag): „Die Landkreise erheben zwar die Zahl der Notbetreuungsplätze, die Eltern dürfen diese Zahlen jedoch nicht einsehen.“ Die Eltern könnten daher nicht überprüfen, für wie viele Kinder die Notbetreuung angeboten werde. Viele fürchteten, für ihr Kind keinen Platz mehr zu bekommen. Die Landesregierung hatte angekündigt, dass die Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Gruppengröße möglich werde.

Die Notbetreuung richtet sich an Kinder, deren Eltern in einem Beruf von „allgemeinem öffentlichen Interesse“ arbeiten, an Kinder mit Förderbedarf und an Kinder, die im Sommer eingeschult werden. Außerdem ist die Betreuung möglich, um das Kindeswohl sicherzustellen, sowie „bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall“ für mindestens einen Erziehungsberechtigten.

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Pandemie droht Neuwahl in Thüringen zu verzögern

13:57
11.01.2021
Die für den 25. April anvisierte Neuwahl des Thüringer Landtages steht wegen der Corona-Pandemie auf der Kippe. Mit Blick auf die hohen Infektionszahlen sprach sich die Grünen-Fraktion dafür aus, eine Verschiebung der Parlamentsauflösung und damit der Neuwahl ins Auge zu fassen. Angesichts der Lage sei es ein „Gebot der Vernunft, auch über den bisher anvisierten Neuwahltermin neu nachzudenken“, sagte Fraktionschefin Astrid Rothe-Beinlich am Montag.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hey äußerte sich skeptisch, dass der angepeilte Neuwahltermin noch eingehalten werden kann. „Ich habe keinen Zweifel am Sinn einer Neuwahl im April, aber ich habe erhebliche Zweifel an der Durchführbarkeit einer Landtagswahl. Und diese Zweifel wachsen mit jeder Neuinfektion im Land“, sagte Hey der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte sich bereits Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) in einem Interview im ZDF-„heute journal“ skeptisch geäußert, ob der
25. April als Wahltermin gehalten werden kann.

Jean-Pierre Fellmer