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20210111111933

Corona-Verordnung: Weihnachtsmärkte in Niedersachsen auch im Januar verboten

10:42
11.01.2021
Sicher ist sicher: Auch im Januar sind Weihnachtsmärkte nach den niedersächsischen Corona-Regeln verboten. Der Verkauf von Weihnachtsbäumen ist dagegen weiterhin erlaubt. So steht es in der Corona-Verordnung, die seit Sonntag gilt. Auch in der Änderungsverordnung, mit der etwa die bis Ende Januar verschärften Kontaktregeln umgesetzt wurden, findet sich kein Hinweis, dass die entsprechenden Passagen geändert worden sind. Zuerst hatte das Politikjournal „Rundblick Niedersachsen“ darüber berichtet.

Jan-Felix Jasch

Radprofi Schachmann will keinen Impf-Vorrang für Sportler

10:33
11.01.2021
Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann hält nichts davon, Sportler mit Blick auf die Olympischen Spiele bei den Corona-Impfungen zu bevorzugen. „Wenn man sich im Zusammenhang mit Corona allein die Statistik der Toten anguckt, zeigt es eindeutig, dass die jungen Leute die weniger gefährdete Gruppe sind. Deshalb wäre ich dafür, dass man die Risikogruppen zuerst versorgt und dann auch den jüngeren Leuten wieder ein normales Leben anbieten kann“, sagte Schachmann bei einer digitalen Medienrunde seines Teams Bora-hansgrohe.

Zuletzt hatte das dienstälteste IOC-Mitglied Richard Pound eine derartige Idee aufgegriffen. Er glaube nicht, dass die verhältnismäßig sehr wenigen für die Sportler benötigten Impfdosen für einen öffentlichen Aufschrei sorgen würden, hatte der 78 Jahre alte Kanadier dem Nachrichtenkanal Sky News gesagt.

Die Vorgehensweise des UAE-Teams um Tour-de-France-Champion Tadej Pogacar, das die gesamte Mannschaft in Abu Dhabi impfen lassen hat, hält Schachmann für das Bora-Team nicht für realisierbar. „Man hat das Team mit dem Impfstoff des chinesischen Pharmakonzerns geimpft. UAE ist da weit weg. Das wäre bei uns nicht denkbar, zumal der Impfstoff noch nicht einmal zugelassen ist“, sagte Schachmann. Er werde weiter alles daran setzen, „immer gesund zu bleiben“. Er wolle sich keine Grippe einfangen, genauso wolle er auch nicht an Corona erkranken.

Jan-Felix Jasch

Corona trübt Freude an Japans Feiertag der Volljährigkeit

09:51
11.01.2021
Die Coronakrise hat in Japan den Feiertag anlässlich der Volljährigkeit von mehr als einer Million junger Menschen überschattet. Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Virus wurden die traditionellen Zeremonien am Montag in Yokohama und anderen Orten anders als üblich mehrmals in kleineren Gruppen abgehalten, wie lokale Medien berichteten. Zu diesen Feierlichkeiten tragen die jungen Japanerinnen prachtvolle Kimonos mit langen Ärmeln und weißem Pelzschal und die Männer heutzutage überwiegend schwarze Anzüge und nur noch vereinzelt einen traditionellen Hakama-Hosenrock. Viele Gemeinden mussten dieses für Japan wichtige Ereignis wegen der Pandemie sogar erstmals ganz absagen. Stattdessen wurden die Zeremonien für die neuen Erwachsenen dort online mit Video-Botschaften abgehalten.

In Japan hat man die Volljährigkeit mit dem vollendeten 20. Lebensjahr erreicht. Dieses Ereignis wird stets am zweiten Montag im Januar mit einem nationalen Feiertag gewürdigt. Nach offiziellen Angaben haben 1,24 Millionen Menschen zwischen dem 1. April 2020 und dem 31. März dieses Jahres das 20. Lebensjahr erreicht oder werden es erreichen. Das sind rund 20 000 Menschen mehr als im Vorjahr und der erste Anstieg seit zwei Jahren. Zugleich zählt das rasant alternde Japan damit jedoch nur noch halb so viele Volljährige wie 1970, als die Generation der Baby­Boomer das Erwachsenen-Alter erreicht hatte. Ab April 2022 ändert sich in Japan das Volljährigkeitsalter: Dann ist man so wie in Deutschland auch in Japan bereits mit 18 Jahren mündig.

Jan-Felix Jasch