Letztes Update:
20210110184035

Was am Sonntag, 10. Januar, wichtig war

18:39
10.01.2021
Bremen und Niedersachsen:

  • Die Bremer Gesundheitsbehörde hat die Zahlen der neuen Corona-Infizierten gemeldet (Stand: 16 Uhr Stadtgemeinde Bremen, 15 Uhr Bremerhaven). Demnach sind es weitere 54 bestätigte Fälle im Land Bremen, 37 in der Stadtgemeinde und 17 in Bremerhaven. Eine weitere Person ist gestorben, die Zahl der Toten liegt nun insgesamt bei 223. 
  • Die Corona-Kontaktregeln in Niedersachsen werden für junge Eltern und ihre Kinder gelockert. Kinder bis drei Jahre dürfen demnach bei Kontakten einer Betreuungsperson, etwa einem Elternteil, dabei sein, wie eine Regierungssprecherin am Sonntag erklärte.
  • Ein Ansturm von Ausflüglern in den Harz ist laut Polizei und Ordnungskräften am Wochenende ausgeblieben.

Deutschland und die Welt:

  • Die deutschen Gesundheitsämter haben am Sonntag 16.946 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 465 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag bekanntgab.
  • Bei vier aus Brasilien nach Japan eingereisten Menschen ist eine neue Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Sie sei nicht identisch mit den bisher in Großbritannien und Südafrika nachgewiesenen Erreger-Varianten, gab Takaji Wakita, der Chef der japanischen Gesundheitsbehörde bekannt.
  • Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Situation. Der medizinische Chefberater der Regierung, Chris Whitty, warnte am Sonntag in einem Gastbeitrag für die „Times on Sunday“ vor einem Kollaps des Gesundheitssystems.

Jean-Pierre Fellmer

Britische Experten sehen Gesundheitssystem am Rande des Kollaps

18:32
10.01.2021
Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in London wegen der hohen Auslastung der Krankenhäuser rechnen Experten in Großbritannien mit einer weiteren Verschärfung der Situation. Der medizinische Chefberater der Regierung, Chris Whitty, warnte am Sonntag in einem Gastbeitrag für die „Times on Sunday“ vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. „Wenn das Virus so weitermacht, werden Krankenhäuser in echten Schwierigkeiten sein, und zwar bald“, schrieb der Medizinprofessor. Das könne schon in wenigen Wochen der Fall sein.

Die Wartezeit für eine Behandlung der Patienten werde sich auf ein potenziell gefährliches Niveau erhöhen, so Whitty weiter. Das Verhältnis von Krankenhauspersonal zu Patienten werde inakzeptabel werden. Der Gesundheitsdienst sei in manchen Teilen des Landes derzeit der gefährlichsten Lage seit Menschengedenken ausgesetzt. „Es wird Todesfälle geben, die vermeidbar gewesen wären.“

Jean-Pierre Fellmer

Corona-Regeln für Kleinkinder gelockert - Gifhorn reißt 200er-Marke

17:37
10.01.2021
Für junge Eltern und ihre Kinder gelten in Niedersachsen ab sofort gelockerte Corona-Kontaktregeln. Kinder bis drei Jahre zählen demnach in Begleitung eines Elternteils nun doch nicht als zusätzliche Kontaktperson. Das gab eine Regierungssprecherin am Sonntag bekannt. Eine Mutter mit Baby darf also die Großeltern besuchen oder mit einer anderen Mutter mit Baby spazieren gehen. Als Begründung hieß es, dass kleine Kinder ununterbrochen betreut werden müssen.

Allerdings gilt die Ausnahme immer nur für ein Elternteil und nicht pro Kind: Die Mutter dürfte also mehrere ihrer Kinder mitbringen, wenn diese jünger als drei Jahre sind. Der Partner oder die Partnerin müsste in den Beispielen aber in jedem Fall zu Hause bleiben.

Jean-Pierre Fellmer