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Israel hat bereits 20 Prozent seiner Bürger gegen Corona geimpft

16:40
10.01.2021
Drei Wochen nach Beginn der Impfkampagne in Israel sind bereits 20 Prozent der Bürger gegen das Coronavirus geimpft worden. Gesundheitsminister Juli Edelstein teilte am Sonntag auf Twitter mit, rund 1,8 Millionen Israelis hätten die erste Impfdosis erhalten. Insgesamt hat das kleine Mittelmeerland mehr als neun Millionen Einwohner.

Am Sonntag begann die Impfung des medizinischen Personals mit der zweiten Dosis. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (71) hatte am Samstagabend seine zweite Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die Regierung will bis Ende März alle Bewohner des Landes impfen, die älter als 16 Jahre sind.

Jean-Pierre Fellmer

Mittlerer Schulabschluss in Berlin ohne schriftliche Klausuren

16:02
10.01.2021
Der Mittlere Schulabschluss (MSA) nach der 10. Klasse soll in Berlin in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und eingeschränkter Vorbereitungen ohne schriftliche Klausuren vergeben werden. „Die Lehrkräfte können sich so besser auf die Wissensvermittlung im Unterricht konzentrieren, damit die Schüler in dieser besonderen Zeit gute Bildungsabschlüsse machen können“, teilte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) dem „Tagesspiegel“ (Sonntag) mit. Wegfallen sollen alle drei Klausuren in Mathematik, Deutsch und einer Fremdsprache. Die mündliche Präsentationsprüfung soll aber trotzdem stattfinden.

Ein ähnliches Verfahren wurde an den Sekundarschulen und Gymnasien bereits 2020 gewählt, um Schülern und Lehrern die Bewältigung des Schulablaufs in der Pandemie zu erleichtern. Schulen hatten auch betont, dass es wichtiger sei, weiteren neuen Stoff durchzunehmen als die knappe verbliebene Zeit für die Klausurvorbereitung nutzen zu müssen.

Max Seidenfaden

Nach Einreise aus Brasilien: Neue Corona-Variante in Japan gefunden

15:41
10.01.2021
Bei vier aus Brasilien nach Japan eingereisten Menschen ist eine neue Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Sie sei nicht identisch mit den bisher in Großbritannien und Südafrika nachgewiesenen Erreger-Varianten, gab Takaji Wakita, der Chef der japanischen Gesundheitsbehörde am Sonntag bekannt. Zur Zeit gäbe es keine Hinweise darauf, dass die neu entdeckte Variante ansteckender ist.

Die vier Personen seien am 2. Januar aus dem Amazonasgebiet in Brasilien kommend, in Tokio gelandet, und sofort am Flughafen Haneda in Quarantäne gegangen, teilte das japanische Gesundheitsministerium mit. Ein über 40 Jahre alter Mann sei mittlerweile im Krankenhaus, nachdem er akute Atemprobleme entwickelt habe. Zwei andere Passagiere würden unter Symptomen wie Hals-und Kopfschmerzen, sowie Fieber leiden. Eine Person im Teenageralter habe keine Symptome entwickelt. 

Jean-Pierre Fellmer