Letztes Update:
20210109191734

Corona-Zahlen in Bremen: 66 neue Fälle, drei Tote

16:24
09.01.2021
In Bremen sind laut Gesundheitsbehörde (Stand: 16 Uhr Stadtgemeinde Bremen, 15 Uhr Bremerhaven) 66 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. In der Stadtgemeinde Bremen sind es 61 zusätzliche Fälle, in Bremerhaven 5. Die Zahl der Toten ist von 219 auf 222 gestiegen. Die Inzidenz in der Stadtgemeinde liegt nun bei 89,7, in Bremerhaven bei 77,3.

Jean-Pierre Fellmer

Spahn: Bürger können Impfstoff nicht auswählen - nichts wegwerfen

16:19
09.01.2021
Wer vom Staat eine Impfung gegen Covid-19 angeboten bekommt, wird sich den verabreichten Impfstoff vorerst nicht aussuchen können. Eine solche Auswahl zu treffen, sei aufgrund der derzeit noch herrschenden Knappheit „im Moment und auch absehbar“ nicht möglich, betonte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag in einer Online-Diskussionsrunde.

Zu Berichten über überschüssigen, bereits aus der Kühlung genommenen Impfstoff an einzelnen Standorten sagte der Minister, an der festgelegten Priorisierung bestimmter Gruppen müsse unbedingt festgehalten werden. Dennoch müsse im konkreten Fall auch pragmatisch entschieden werden - beispielsweise könnten dann Mitglieder des Impfteams das Vakzin erhalten. „Im Zweifel ist alles besser als etwas wegwerfen“, sagte Spahn.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, sagte, die beiden bislang in Europa zugelassenen Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna seien „äquivalent in Wirksamkeit und Sicherheit“. Es sei jetzt noch zu früh, um entsprechende Aussagen für weitere Impfstoffe zu treffen, bei denen das Zulassungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei. 

Jean-Pierre Fellmer

Wirtschaftsrat der CDU fordert Steuerhilfen für coronageplagte Firmen

15:53
09.01.2021
Der Wirtschaftsrat der CDU hat die Bundesregierung aufgefordert, von Corona betroffenen Unternehmen zielgerichteter zu helfen. Dazu gehörten Anpassungen im Steuerrecht, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger. So würde die Anhebung des Verlustrücktragsvolumens vor allem größeren Unternehmen helfen, die ihre Verluste dann weitestgehend verrechnen dürfen. Kleine und mittelständische Unternehmen würden stark von einem längeren Rücktragszeitraum von mindestens zwei Jahren profitieren.

„Zahlreiche Unternehmen stehen aufgrund der coronabedingten Liquiditätskrise vor einer existenzbedrohenden Situation“, warnte Steiger. Trotzdem zeigen sie sich solidarisch mit den coronabedingten Beschränkungen. Steiger kritisierte, Hilfen seien zu bürokratisch und kämen bei Unternehmen nicht an. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU beklagte ferner, dass Firmen im Kleingedruckten der Zugangsvoraussetzungen zu den Coronahilfen nachträglich mitgeteilt bekämen, dass sie keine Hilfen erhalten. Das müsse sofort korrigiert werden.

Jean-Pierre Fellmer