Letztes Update:
20210108184231

Sieben weitere Menschen in Bremen gestorben

16:50
08.01.2021
Das Gesundheitsressort hat die neusten Zahlen für Bremen bekannt gegeben. Demnach sind 80 Neuinfektionen bestätigt, die Zahl aller Fälle steigt damit auf 14.252. Davon haben sich 12.808 (+36) wieder erholt. Sieben weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben (insgesamt 219 Tote). 

Im Land Bremen müssen aktuell 161 Personen stationär versorgt werden, davon 32 auf Intensivstationen. 14 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden. Bei mindestens 65 Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Patrick Reichelt

Bremen ändert Corona-Rechtsverordnung

16:37
08.01.2021
Bremen hat seine Corona-Rechtsverordnung am Freitag angepasst und dabei die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und des Bundes aufgenommen. Die Verordnung tritt am Montag in Kraft.

Die Neuerungen im Überblick: 

  • Künftig sind bei Treffen von Menschen aus unterschiedlichen Haushalten nur noch zwei Personen erlaubt. Davon ausgenommen sind Kinder bis einschließlich zwölf Jahre.
  • Reisen und Risikogebiete: Reisende sind dazu verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden nach der Ein- oder Rückreise testen zu lassen. Die Verpflichtung zur Quarantäne entfällt dadurch nicht.
  • Weitere Maßnahmen sind laut Mitteilung möglich, sobald Bremen oder Bremerhaven eine 7-Tage-Inzidenz von über 200 hat . Eine Möglichkeit ist demnach, dass Menschen sich ohne dringenden Grund nicht mehr als 15 Kilometer von der Wohnung entfernen dürfen. In der Kindertagespflege soll es dann außerdem ein Notbetreuungsangebot mit verminderten Platzangebot geben.
  • Gastronomiebetrieben, Fitnessstudios, Einzelhandel bleiben weiterhin geschlossen. 

Patrick Reichelt

Digitalverband fordert mehr Homeoffice bei Behörden

15:45
08.01.2021
Der Digitalverband Bitkom hat sich in der Corona-Krise für mehr Homeoffice bei Mitarbeitern von Behörden ausgesprochen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, forderte derweil umgehende Gespräche zwischen Bundesregierung, Bundestag, Gewerkschaften, Wirtschaft und Verbänden zum Thema Homeoffice. „Wir brauchen so schnell es geht einen Homeoffice-Gipfel“, sagte Korte der Deutschen Presse-Agentur.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte der dpa: „So schön es ist, dass Spitzenpolitiker hier an die Unternehmen appellieren: Der Handlungsbedarf in Sachen Homeoffice ist in der öffentlichen Verwaltung mit Abstand am größten.“ Die Mehrzahl der fünf Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst könnte von ihrer Tätigkeit her im Homeoffice arbeiten und sollte das zumindest in den kommenden Monaten auch tun. Das noch immer weit verbreitete Festhalten an der Präsenzkultur sei anachronistisch.

Für die gesamte Dauer der Pandemie sei es ein zwingendes Gebot, ausschließlich im Homeoffice zu arbeiten, sofern es die berufliche Tätigkeit zulässt, sagte Berg. Alle Arbeitgeber seien gefordert, großzügige Regelungen zu schaffen, um ihrer Verantwortung in dieser historischen Situation gerecht zu werden. „Das gilt insbesondere für öffentliche Arbeitgeber, die mit gutem Beispiel vorangehen müssen.“

Jan-Felix Jasch