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20210105052631
Kapitel

Montag, 4. Januar

Das war am Montag, 4. Januar, wichtig

21:26
04.01.2021
Bremen und Niedersachen:
  • Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen im Land Bremen ist im Vergleich um Vortag um 350 auf aktuell 1.135 gesunken. Das teilt das Gesundheitsressort mit. Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Falle stieg um 51 auf jetzt 13.807. Gestiegen ist auch die Zahl der als genesen geltenden Menschen, und zwar um 397 auf 12.464. Zu beklagen sind vier weitere Todesfälle. Damit sind im Land Bremen bislang durch oder in Folge einer Corona-Infektion 208 Menschen verstorben. Auf Bremerhaven entfallen davon 1.019 (-276) aktive Infektionen, 12.432 (+41) insgesamt bestätigte Fälle, 11.230 (+313) Genesene und 183 (+4) Verstorbene. Der Inzidenzwert beträgt in Bremen 80,9 und in Bremerhaven 68,8.
  • Nach den Beratungen der Kultusminister über weitere Corona-Maßnahmen an Schulen erwägt Niedersachsen zum Neustart nach den Ferien verstärkte Einschränkungen für Grundschulen.
  • Die Corona-Impfungen in Niedersachsen sollen in dieser Woche aufs ganze Land ausgeweitet werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollten im Laufe des Montagvormittags alle 50 Impfzentren den Corona-Impfstoff erhalten. 
  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen bleibt auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden sind 431 neue Fälle und zwölf Corona-Tote gemeldet worden, wie das Landesgesundheitsamt am Montag in Hannover mitteilte

Deutschland und die Welt: 
  • Die Mehrheit der Ministerpräsidenten ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis Ende Januar. 
  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Mediziner und Pflegekräfte im Gesundheitswesen dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
  • Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 9847 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 302 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab.

Max Seidenfaden

Großbritannien verhängt Lockdown

21:26
04.01.2021
Wegen der deutlich steigenden Zahl an Corona-Infektionen gelten in England künftig wieder weitreichende Ausgangsbeschränkungen. „Wir müssen in England einen Lockdown verhängen, um die neue Corona-Variante in den Griff zu bekommen“, sagte Premierminister Boris Johnson am Montagabend in einer Fernsehansprache. „Das bedeutet, dass Sie zu Hause bleiben müssen.“ Das Haus dürfe nur noch für notwendige Aktivitäten wie Arztbesuche oder die Arbeit verlassen werden. Schulen müssen schließen, Freizeitsport ist nicht mehr erlaubt. Johnson sagte, die Maßnahmen würden vermutlich bis Mitte Februar in Kraft bleiben.

Das Parlament soll an diesem Mittwoch über den Lockdown debattieren, es wird mit breiter, parteiübergreifender Zustimmung gerechnet. Die anderen Landesteile haben ähnliche strikte Maßnahmen in Kraft gesetzt.

Zuletzt hatte Großbritannien immer neue Rekorde bei den Neuinfektionen verkündet, am Montag waren es fast 59 000. Die Zahl der Todesfälle habe um 20 Prozent zugelegt, die der Covid-Patienten in Kliniken sei 40 Prozent höher im Vergleich zum Höchststand im Frühling, sagte Johnson. Die in Großbritannien entdeckte Corona-Variante, die womöglich bis zu 70 Prozent ansteckender ist als die bisher bekannte, verbreite sich in „frustrierender und alarmierender Weise“, sagte Johnson „Bleiben Sie zu Hause, schützen Sie den (Gesundheitsdienst) NHS, retten Sie Leben.“

Michael Rabba