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20210103125747

Robert Koch-Institut: Nun mehr als 238 000 Impfungen erfasst

12:11
03.01.2021
Mehr als 238.000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Sonntagmorgen (Stand 8 Uhr) wurden insgesamt 238.809 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl dort erfasster Geimpfter um 40.665, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Unter den Geimpften sind 103.894 Bewohner von Pflegeheimen. 107.019 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Insgesamt 56.197 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft.

Jean-Pierre Fellmer

Großbritannien bereitet Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff vor

11:51
03.01.2021
 In Großbritannien bereiten sich Krankenhäuser und Arztpraxen auf den Impfstart mit dem heimischen Präparat der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca vor. Die Impfungen sollen ab Montag anlaufen, wie der staatliche Gesundheitsdienst NHS mitteilte. Zu den 700 bereits aktiven Impfstellen sollten Hunderte weitere Krankenhäuser und Praxen im Laufe der kommenden Woche hinzukommen.

Zunächst stehen dem Land gut eine halbe Million Impfdosen des Oxford/Astrazeneca-Mittels zur Verfügung. Am Wochenende kamen die ersten Lieferungen bei den Einsatzorten an. NHS-Chef Simon Stevens bezeichnete den Schritt als „Meilenstein im Kampf der Menschheit gegen das Coronavirus“. Anders als der Pfizer/Biontech-Impfstoff kann das britische Vakzin bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden, was Transport und Lagerung erleichtert.

Jan-Felix Jasch

Verstoß gegen Corona-Verordnung ins Internet gestreamt

11:19
03.01.2021
Ein Stream mit Folgen: In Moringen (Landkreis Northeim) haben zwei Frauen und zwei Männer ihr gemeinsames Treffen ins Internet gestreamt und damit die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Weil die vier jungen Menschen aus vier verschiedenen Haushalten stammten, war das Zusammentreffen am Samstagabend durch die Corona-Verordnungen untersagt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Das Treffen in einer Jugendeinrichtung in Moringen wurde durch die Polizei beendet und gegen die vier Teilnehmer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Jan-Felix Jasch

Gesundheitsministerin befürchtet massiven Anstieg der Corona-Zahlen

10:22
03.01.2021
Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann geht von einer Verlängerung des Lockdowns aus. „Wir haben immer mehr Patienten, die wir behandeln müssen. Deshalb sehe ich für eine Veränderung keinen Anlass“, sagte die SPD-Politikerin am Samstag im Deutschlandfunk. Noch gebe es aber wegen der Feiertage keine belastbaren Infektionszahlen. Die müsse man in den nächsten Tagen im Blick behalten, „aber so wie es aussieht, ist kein anderes Vorgehen angezeigt“.

Man müsse sehen, wie sich das Infektionsgeschehen in Folge der Weihnachtsfeiertage darstelle, sagte Reimann. Ein massiver Anstieg der Infektionszahlen sei zu befürchten. Dieser Anstieg werde sich dann auch in den Zahlen der Kliniken auswirken. Die Belastung in den Krankenhäusern sei schon jetzt immens.

„Ich setze darauf, dass in den kommenden Wochen auch noch neue Impfstoffe zugelassen werden“, sagte Reimann. Das würde eine große Erleichterung bringen, vor allem wenn es einen Impfstoff gebe, der bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden könne. So könnten auch niedergelassene Ärzte impfen. „Dann haben wir eine ganz andere Impfleistung, wenn denn die Produktionskapazitäten stehen.“

Jan-Felix Jasch