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Corona verhindert Ausbildung neuer Feuerwehrleute auf Wangerooge

07:09
03.01.2021
 Auf der Nordseeinsel Wangerooge ist ein verpflichtender Feuerwehrdienst vorerst vom Tisch, doch die Ausbildung der neuen Freiwilligen hinkt wegen der Corona-Pandemie hinterher. Im Lauf des Jahres seien 16 Freiwillige dazugekommen, sagte Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos). „Wir sind jetzt mindestens 40 Personen. Das ist in der Stärke gut.“ Er selbst hat sich ebenfalls für den ehrenamtlichen Einsatz in der Inselfeuerwehr gemeldet.

Gemeinden können laut Gesetz Erwachsene zum Feuerwehrdienst verpflichten, wenn der Brandschutz mit Freiwilligen nicht mehr gewährleistet ist. Der Gemeinderat auf Wangerooge hatte im Dezember 2019 für eine Verpflichtung gestimmt, weil die Zahl auf das Minimum von 23 Aktiven zu sinken drohte. So wäre die erste Pflichtfeuerwehr in Niedersachsen entstanden, doch dann meldeten sich genügend Bürgerinnen und Bürger freiwillig.

Die Ausbildung der Freiwilligen hätte im April stattfinden sollen, sei aber wegen der Corona-Pandemie verschoben worden, sagte Fangohr. Ausweichtermin war der November, „dann kam der zweite Lockdown“. Die notwendige Stärke von zwei Löschzügen sei auf Wangerooge gesichert. Die Freiwilligen hätten schon bei Einsätzen geholfen, für die keine vollständige Ausbildung notwendig sei, so beim Tragen von Kranken.

Jan-Felix Jasch

Kapitel

Samstag, 2. Januar

Infektionszahlen in Bremen steigen nur leicht

17:30
02.01.2021
Im Vergleich zum Vortag hat es am 2. Januar (Stand: 15 Uhr) laut Bremer Gesundheitsbehörde nur zehn zusätzliche Fälle gegeben, alle davon in der Bremer Stadtgemeinde. Insgesamt sind es jetzt 13.718  Infektionen seit Anfang der Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Vortag ist ein Mensch an Covid-19 gestorben, insgesamt sind es 202 im Bundesland Bremen.

Jean-Pierre Fellmer

Großbritannien verzeichnet erneut Rekordwert an Corona-Neuinfektionen

16:52
02.01.2021
Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Großbritannien hat am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. Mehr als 57.700 Fälle wurden innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums in dem Land gemeldet, so viele wie noch nie zuvor. Gleichzeitig wurden 445 neue Todesfälle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt landesweit inzwischen bei knapp 400. Der Wert stammt vom 28. Dezember.

Jean-Pierre Fellmer