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20210103070959

Robert Koch-Institut: Nun fast 190 000 Impfungen erfasst

15:11
02.01.2021
Mehr als 188 000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Samstagmorgen (Stand 8 Uhr) wurden insgesamt 188.553 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl erfasster Geimpfter um 21 087, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Jean-Pierre Fellmer

Weiter viele Infektionen in Pflegeheimen - Appell zur Impfung

15:04
02.01.2021
Trotz des harten Lockdowns hat sich die Zahl der Corona-Infizierten in niedersächsischen Pflegeheimen erhöht. Landesweit seien derzeit 187 Einrichtungen betroffen, teilte das Gesundheitsministerium mit Stand vom 29. Dezember der Deutschen Presse-Agentur mit. Danach gab es 1159 an Covid-19 erkrankte Bewohner und 504 erkrankte Mitarbeiter. Allein in der Weihnachtswoche (23. bis 29. Dezember) starben 104 Menschen in 41 Einrichtungen. Von Anfang April bis Ende Dezember seien insgesamt 808 Bewohner in 184 Heimen gestorben.

„Unser Fokus bei den Covid-Impfungen liegt in den nächsten Wochen auch weiterhin auf den mobilen Teams, die in den Alten- und Pflegeheimen und möglichst schnell auch in den örtlichen Krankenhäusern impfen. Hier leben und arbeiten die besonders gefährdeten Personengruppen, die das größte Risiko tragen, schwer an Covid zu erkranken und im schlimmsten Fall an der Krankheit zu versterben“, sagte der Leiter des Krisenstabs der niedersächsischen Landesregierung, Heiger Scholz. Einrichtungen mit einem aktiven Infektionsgeschehen würden in der Regel nicht von Impfteams aufgesucht - das Risiko einer unbemerkten Weiterverbreitung des Virus im Rahmen der Impfaktion sei zu hoch.

Jean-Pierre Fellmer

Handel leidet unter Lockdown - Pleitewelle bei Verlängerung erwartet

14:34
02.01.2021
Der Handel rechnet nicht mit einem raschen Ende der coronabedingten Ladenschließungen in Deutschland. „Ich fürchte, dass die Läden am 10. Januar noch nicht wieder öffnen dürfen. Denn das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz bundesweit auf unter 50 zu senken, wird bis dahin wohl nicht zu erreichen sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, der Deutschen Presse-Agentur.

Der Handel fühlt sich in der Krise alleingelassen. „Die Lage ist wirklich sehr ernst“, erklärte Genth. „Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigt zwar immer Milliardenhilfen an, tatsächlich kommen die Hilfen aber nicht zur Auszahlung, weil die Zugangshürden viel zu hoch sind.“ In den nächsten Monaten drohe eine Insolvenzwelle im Einzelhandel. Viele Unternehmen, die von dem zweimaligen Lockdown betroffen seien, hätten ihr Eigenkapital weitgehend aufgezehrt und benötigten jetzt wirtschaftliche Unterstützung. Andernfalls drohe das Aus „für bis zu 50 000 Geschäfte“.

Jean-Pierre Fellmer