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Corona-Pandemie: Leipzig fehlen über 30 Millionen Euro an Einnahmen

10:30
28.12.2020
Die Coronavirus-Pandemie reißt in die Finanzplanung von Fußball-Bundesligist RB Leipzig offenbar größere Löcher als zunächst kalkuliert. „Uns fehlen Einnahmen von über 30 Millionen Euro“, sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff der „Leipziger Volkszeitung“ (Montag). Bisher war der Achtelfinalist der Champions League von Mindereinnahmen unter dieser Summe ausgegangen. Dennoch habe man es laut Mintzlaff geschafft, sich von keinem Mitarbeiter trennen zu müssen.

Die gesunkene Bedeutung der Zuschauereinnahmen verdeutlicht der 45-Jährige mit Bezug auf die Fernsehübertragungen. „Solange der Ball rollt und die TV-Gelder kommen, wird es weiter gehen“, sagte Mintzlaff. Die Abwesenheit der Fans sei aber auf Dauer eine große Belastung. Zu Beginn der Corona-Pandemie war der Geschäftsführer noch von einem Verlust von gut 20 Millionen Euro ausgegangen. RB hatte früh damit kalkuliert, bis zum Ende des Jahres 2020 ohne Zuschauer spielen zu müssen.

Max Seidenfaden

Über 19 Millionen Corona-Infektionen in den USA

09:31
28.12.2020
In den USA haben sich seit Beginn der Pandemie über 19 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag wurden binnen eines Tages 150 094 Neuinfektionen und 1209 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion erfasst, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Montag hervorging. Die deutlich niedrigeren Werte sind wahrscheinlich auf reduzierte Testkapazitäten über die Weihnachtsfeiertage zurückzuführen.

Die bisher höchsten Werte wurden mit 249 709 Neuinfektionen am 18. Dezember und 3682 Toten am 16. Dezember verzeichnet. Gesundheitsexperten wie der Immunologe Anthony Fauci befürchten einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen aufgrund von Reisen während der Weihnachtsfeiertage. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 333 100 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Max Seidenfaden

Spahn rechnet bald mit höherer Impfstoffproduktion in Deutschland

08:49
28.12.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist zuversichtlich, dass die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland bald hochgefahren werden kann. „Wir tun alles zusammen mit Biontech-Pfizer, dass es zusätzliche Produktionsstätten hier in Deutschland etwa in Marburg in Hessen geben kann“, sagte Spahn am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Ziel ist, noch im Februar/März dort auch Produktion möglich zu machen. Und das würde die Menge enorm erhöhen.“

Biontech hat die Marburger Produktionsanlage von dem Schweizer Pharmariesen Novartis übernommen. Nach Angaben des Unternehmens sind dort nun einige Umstellungen nötig, bevor es auch dort mit der Produktion des Covid-19-Impfstoffs losgehen kann. Forderungen nach mehr Tempo wies Spahn zurück. Die Herstellung von Impfstoffen sei überaus anspruchsvoll, sie könne nicht in drei oder vier Wochen beliebig hochgefahren werden. „Das braucht Vorlauf, und das ist in Vorbereitung in Marburg“, betonte er.

Max Seidenfaden