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20201222211352

Frankreich will Sperre für Reisende aus England lockern

19:31
22.12.2020
Frankreich will seine coronabedingte Sperre für Reisende aus Großbritannien lockern. Flugzeuge, Schiffe und der von London aus fahrende Eurostar-Zug könnten vom Mittwochmorgen an wieder verkehren, teilte der Beigeordnete Minister für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, am Dienstagabend via Twitter mit. Französische Staatsbürger, Menschen mit Wohnsitz in Frankreich und andere autorisierte Reisende müssten einen negativen Corona-Test haben.

„Gute Fortschritte heute und eine Einigung mit der französischen Regierung“, berichtete der britische Verkehrsminister Grant Shapps am Abend. Er kündigte Informationen für Transportunternehmen für den Abend an. Frankreich hatte am Sonntagabend wegen der raschen Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus einen generellen Stopp für Reisende aus Großbritannien beschlossen. Diese Notmaßnahme wurde auf zunächst 48 Stunden begrenzt.

Michael Rabba

Hamburg: Besuche in Alten- und Pflegeheimen nur noch nach Vorlage eines negativen Corona-Tests

18:13
22.12.2020
Besuche in den Hamburger Alten- und Pflegeheimen sind ab Mittwoch - bis auf strenge Ausnahmen - nur noch nach Vorlage eines negativen Corona-Tests möglich. Eine entsprechende Testpflicht für Besucher hat der rot-grüne Senat am Dienstag beschlossen.

Michael Rabba

Seeleute bleiben wegen Corona-Pandemie an Bord

17:54
22.12.2020
Wegen der Corona-Pandemie fehlen den Seemannsclubs in den norddeutschen Häfen die Besucher: Viele Seeleute trauten sich aus Angst vor Ansteckung nicht von Bord, sagt der Bremerhavener Seemannsdiakon Thomas Reinold und Leiter des „Seamen's Club Welcome“. „Es gibt aber auch Fälle, da verbietet es der Kapitän oder die Reederei.“ Anke Wibel, Diakonin im Hamburger Seemannsclub Duckdalben, weiß von Fällen, bei denen Seeleute seit Mai nicht vom Schiff gekommen sind. „Das macht sie zu Gefangenen auf ihren eigenen Schiffen“, sagt sie.

Dabei sei es für die meisten Seeleute wichtig, in den kurzen Liegezeiten im Hafen mal was anderes zu sehen, sagt Reinold. Sie könnten im Seemannsclub mit stabiler Internetverbindung in Ruhe mit der Familie skypen, persönliche Dinge einkaufen oder einfach mal durchatmen. Manche Seeleute könnten wegen der Corona-Beschränkungen auch nicht in ihre Heimat. Nach Schätzungen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO warten weltweit 400 000 Seefahrer nach Ende ihres Einsatzes darauf, ihre Schiffe verlassen zu können.

Max Seidenfaden

Seehofer untersagt Verkauf von Silvester-Feuerwerk bundesweit

17:36
22.12.2020
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den Verkauf von Silvesterfeuerwerk deutschlandweit untersagt. Die entsprechende Verordnung sei am Dienstag in Kraft getreten, teilte das Innenministerium in Berlin mit. Damit werde ein Beschluss von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderregierungschefs und -chefinnen vom 13. Dezember umgesetzt.

„Wegen der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr vieles anders. Wir müssen darauf achten, dass wir nicht Böller anzünden und die Infektionszahlen explodieren. Das Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk schützt unsere Krankenhäuser vor Überlastung“, sagte Seehofer der Mitteilung zufolge.

Ziel der Regelung sei es, Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern, um die aufgrund der Corona-Pandemie ohnehin stark beanspruchten Krankenhäuser und Notfallambulanzen zu entlasten.

Betroffen von dem Verbot seien „die typischen, in anderen Jahren vom 29. bis 31. Dezember erhältlichen Gegenstände wie z.B. Silvesterknaller und Raketen“, erläuterte das Innenministerium. „Mit der neuen Verordnung bleibt die Abgabe im Jahr 2020 auch an diesen Tagen verboten.“ Auch bereits zuvor etwa über den Online-Handel getätigte Bestellungen dürften nicht mehr an den Endkunden ausgeliefert werden.

Michael Rabba