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20201219114316

Lockdown in Corona-Hotspot in Sydney

11:43
19.12.2020
Wegen eines neuen Corona-Ausbruchs in Sydney haben die Behörden für den Norden der australischen Metropole einen Lockdown verhängt. Dieser solle in der als Northern Beaches bekannten Gegend vom Samstagnachmittag bis Mittwoch um Mitternacht gelten, teilte die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, am Samstag auf Twitter mit.

Sie rief die Bewohner anderer Teile der Stadt auf, die Gegend zu meiden und warnte, dass der Lockdown ausgeweitet werden könne, wenn sich das Virus ausbreiten sollte. Nach ihren Angaben wurden in Northern Beaches bis Samstag 38 Neuinfektionen registriert. Mit den jetzt getroffenen Maßnahmen wolle man für den gesamten Bundesstaat die Chance auf ein sicheres Weihnachtsfest wahren. Die Bewohner der Hotspot-Zone dürfen ihre Häuser jetzt nur noch aus unverzichtbaren Gründen verlassen.

Der neue Corona-Ausbruch kommt für Australien als ein Schock, weil das Virus dort in den vergangenen sieben Wochen fast als verschwunden galt. Vorausgegangen waren extrem strikte Maßnahmen und wochenlange strenge Lockdowns, etwa in der Millionenstadt Melbourne. In dem Land mit rund 25 Millionen Einwohnern wurden bislang nur rund 28 000 Fälle registriert. Mehr als 900 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Mehrere Bundesstaaten kündigten nun Reisebeschränkungen bei Ankünften aus Sydney an.

Jan-Felix Jasch

Fußballprofi Rüdiger spendiert Pizzen für Corona-Intensivstationen

11:27
19.12.2020
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger hat dem medizinischen Personal auf den Corona-Intensivstationen in 13 deutschen Kliniken Pizzen ausgegeben. Der Verteidiger des englischen Premier-League-Clubs FC Chelsea wählte laut seiner Agentur dabei in dieser Woche Krankenhäuser aus Regionen aus, die sehr hohe Inzidenzwerte aufwiesen.

„Die Personen, die auf den Corona Intensivstationen arbeiten, machen derzeit einen unmenschlich tollen Job. Für mich sind das alles Ehrenfrauen und Ehrenmänner!“, sagte Rüdiger und fügte hinzu: „Für das Gemeinwohl stellen sie ihre eigene Gesundheit hinten an – das verdient allerhöchsten Respekt. Man kann diesen Leuten nicht oft genug Danke sagen für all ihre Dienste in dieser sehr schwierigen Zeit.“ Insgesamt 420 Pflegemitarbeiter durften sich demnach über ein Essen freuen.

Jan-Felix Jasch