Letztes Update:
20201219073407
Kapitel

Freitag, 18. Dezember

Das war am Freitag, 18. Dezember, wichtig

21:32
18.12.2020
Bremen und Niedersachen:

Deutschland und die Welt:
  • Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Corona-Infektionen in Deutschland ist erstmals auf mehr als 30 000 gestiegen. Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) 33 777 Fälle, darunter rund 3500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg vom Vortag, wie das RKI am Freitag bekanntgab.
  • Der Bundesrat hat den neuen Entschädigungsregeln für Eltern zugestimmt, die wegen geschlossener Kitas und Schulen oder eingeschränkten Betriebs der Einrichtungen nicht zur Arbeit können. Eine Verdienstausfallentschädigung vom Staat gibt es nun auch, wenn Schulen nicht geschlossen werden, sondern lediglich die Präsenzpflicht ausgesetzt wird
  • In Mecklenburg-Vorpommern müssen Reiserückkehrer aus deutschen Corona-Hochrisikogebieten in eine Zwangsquarantäne, wenn sie nur entfernte Verwandte oder Freunde, nicht aber engste Familienangehörige besucht haben.
  • Weil die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter steigt, hat die schwedische Regierung am Freitag strengere Regeln angekündigt. Erstmals empfahl die Regierung das Tragen eines Mundschutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Max Seidenfaden

Deutlicher Passagier-Rückgang an den Airports

21:01
18.12.2020
Trotz einer leichten Erholung im Spätsommer ist die Zahl der Flugreisenden in Niedersachsen und Bremen dieses Jahr coronabedingt deutlich zurückgegangen. Bis Ende November lag das Minus beim Passagieraufkommen an den Flughäfen Hannover, Bremen und Münster/Osnabrück bei jeweils mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen vom Freitag hervor.

Den Angaben zufolge war der Passagierverkehr im Frühjahr bundesweit fast vollständig zum Erliegen gekommen. Die Reisebeschränkungen in der Corona-Krise hatten dazu geführt, dass kaum noch jemand in ein Flugzeug stieg. Von Juli bis Oktober verbesserten sich diese Zahlen aus Sicht der Airports etwas. Mit der zweiten Corona-Welle in Deutschland sank allerdings auch die Zahl der Passagiere wieder.

Die Monatszahlen für den November machen das Ausmaß der Flughafen-Misere deutlich: In Hannover, am größten Flughafen der Region, lag die Zahl der Passagiere mit rund 30.000 Reisenden um 92 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. In Bremen mit knapp
12.700 Passagieren (minus 93 Prozent) und Münster mit rund 2500 Passagieren (minus 96 Prozent) war die Lage ähnlich dramatisch.

Jan-Felix Jasch