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20201217125655

4856 Corona-Kranke liegen auf deutschen Intensivstationen

12:32
17.12.2020
Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Deutschland geht weiter nach oben. Inzwischen werden dort 4856 Menschen nach Corona-Infektionen behandelt - 20 mehr als am Vortag, wie aus dem Tagesreport der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag hervorgeht. 57 Prozent von ihnen werden demnach invasiv beatmet. Vor einer Woche hatte die Zahl der Covid-19-Fälle, die auf Intensivstationen behandelt werden, noch bei 4339 gelegen, am 1. Dezember bei 3921. Die Zahl freier Intensivbetten für Erwachsene wird im Divi-Tagesreport mit 3722 beziffert. Als 7-Tage-Notfallreserve werden knapp 10 800 Betten für Erwachsene angegeben.

Am Mittwoch hatte die DIVI und die Fachgruppe Intensivmedizin, Infektiologie und Notfallmedizin beim Robert Koch-Institut (RKI) erklärt, dass man derzeit nicht an dem Punkt stehe, Priorisierungen von Patienten vornehmen zu müssen. Auch für den Fall einer möglichen regionalen Überlastung von Kliniken sei bereits seit einiger Zeit geregelt, dass Patienten innerhalb Deutschlands verlegt werden können.

Jan-Felix Jasch

Biontech-Impfstoff auch in Ecuador und Chile zugelassen

12:26
17.12.2020
Nach Mexiko haben auch die lateinamerikanischen Länder Ecuador und Chile dem vom Mainzer Unternehmen Biontech und dessen US-Partner Pfizer entwickelten Corona-Impfstoff eine Zulassung erteilt. Noch diesen Monat werde ein Flugzeug mit den ersten 20 000 Dosen der Impfung in Chile landen, sagte der chilenische Präsident Sebastián Piñera in einer Fernsehansprache am Mittwochabend (Ortszeit). Das Institut für öffentliche Gesundheit hatte den Impfstoff am Mittwoch vorläufig zugelassen, was einer Notfallzulassung entspricht. In Ecuador gab Gesundheitsminister Juan Carlos Zevallos bekannt, dass von Januar an die ersten 50 000 Impfdosen von Biontech/Pfizer ankommen würden.

Mexikos staatliche Kommission zum Schutz vor Gesundheitsrisiken hatte dem Impfstoff am Freitag wie die US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung erteilt. Bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) wurde die Zulassung des Corona-Impfstoffs in der EU beantragt, eine Entscheidung darüber soll am Montag kommender Woche fallen - acht Tage früher als geplant.

Jan-Felix Jasch