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Baumärkte und Gartenfachhandel fordern einheitliche Corona-Regeln

11:20
17.12.2020
Baumärkte, Gartenfachhandlungen und ihre Zulieferer fordern einheitliche Richtlinien für den neuerlichen Lockdown. Die aktuellen Maßnahmen würden lokal unterschiedlich ausgelegt, was „für erhebliche Unklarheit und Verunsicherung von Handel und Verbrauchern“ sorge, sagten mehrere Branchenverbände laut einem gemeinsamen Statement vom Donnerstag. Verbraucher könnten etwa die Vielzahl an Verkaufsgenehmigungen und gesperrten Sortimenten nicht mehr nachvollziehen, argumentieren die Branchenvertreter.

Die Politik habe nicht die nötigen Schlussfolgerungen aus dem Frühjahr gezogen. Damals hätten die widersprüchlichen Auslegungen der Verordnungen zu Einkaufstourismus in Randregionen geführt. Diese widersprüchlichen Auslegungen führen nach Ansicht der Verbände zu einer mangelnden Akzeptanz der eigentlich sinnvollen Regeln, weil Einschränkungen als willkürlich wahrgenommen würden.

Die Forderung nach einheitlichen Regeln unterstützen unter anderem der Zentralverband Gartenbau sowie der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten.

Jan-Felix Jasch

Merkel: Corona-Impfstoff kann viele Leben retten

10:28
17.12.2020
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Entwicklung des ersten Corona-Impfstoffes durch den Mainzer Hersteller Biontech für den weltweiten Kampf gegen die Pandemie hervorgehoben. „Wenn wir sehen, wie viele Menschen im Augenblick an Corona sterben, dann weiß man, wie viele Leben das retten kann“, sagte sie am Donnerstag in Berlin zu Beginn einer Videokonferenz mit den Firmengründern Ugur Sahin und Özlem Türeci. Sie freue sich auf den Tag, an dem das Impfen starten könne, wenn die EU-Zulassung erteilt werde.

Merkel betonte, die Bundesregierung sei „mächtig stolz“ darauf, dass es in Deutschland solche Forscher gebe. Das junge Unternehmen sei sehr schnell „ins Weltrampenlicht geraten“. Die Forscher hätten nicht die Flinte ins Korn geworfen, sondern an ihre Entwicklung geglaubt.

Bund und Länder stellen sich auf einen Beginn von Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech und dessen US-Partner Pfizer am 27. Dezember ein. Die Bundesregierung setzt auf eine europäische Zulassung für den Impfstoff noch kurz vor Weihnachten.

Jan-Felix Jasch