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20201216160419

Corona: Von der Leyen für europaweiten Impfbeginn am selben Tag

16:01
16.12.2020
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat einen gemeinsamen Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus in der gesamten Europäischen Union vorgeschlagen. „Lasst uns so bald wie möglich gemeinsam mit dem Impfen anfangen, zusammen, als 27, mit einem Start am selben Tag“, sagte von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament. „Lasst uns zusammen und geeint mit der Ausrottung dieses furchtbaren Virus beginnen.“

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass sie am 21. Dezember ihr Gutachten zum Impfstoff der Firmen Biontech und Pfizer abgeben will - acht Tage früher als zuvor geplant. Von der Leyen ließ keinen Zweifel, dass sie mit einem positiven Bescheid rechnet. „Endlich wird binnen einer Woche der erste Impfstoff zugelassen werden, damit Impfungen sofort beginnen können“, sagte sie. Weitere Impfstoffe kämen nächstes Jahr hinzu.

Max Seidenfaden

US-Außenminister Pompeo nach Corona-Kontakt in Quarantäne

15:35
16.12.2020
 US-Außenminister Mike Pompeo hat sich nach einem Corona-Kontakt in Quarantäne begeben. Pompeo habe Kontakt zu einer Person gehabt, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Mittwoch. Ein Corona-Test sei bei Pompeo negativ ausgefallen. Er folge mit der Quarantäne aber den Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC und werde vom Ärzteteam des Außenministeriums beobachtet. Unter Verweis auf den Schutz der Privatsphäre machte das Ministerium keine Angaben zu der Person, mit der Pompeo Kontakt hatte.

Die Richtlinien der CDC besagen, dass eine Person die Quarantäne nach Tag sieben beenden kann, wenn ein negativer Test vorliegt, der frühestens am fünften Tag nach dem Corona-Kontakt erfolgte.

Max Seidenfaden

Bundesregierung prüft Corona-Hilfen auch für Brauerei-Gasthöfe

15:05
16.12.2020
Die Bundesregierung prüft, wie auch jetzt geschlossene Brauerei-Gasthöfe in den Genuss von Corona-Hilfen kommen können. „Wir suchen Möglichkeiten, wie hier auch Gerechtigkeit und An-die-Situation-Angepasstheit realisiert werden kann bei den November- und Dezemberhilfen“, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch in der Regierungsbefragung im Bundestag. Wirtschaftsminister Peter Altmaier wolle sich dies nochmals anschauen. „Wir haben ein hohes Interesse daran, dass traditionsreiche Unternehmen diese Brücken genauso bekommen wie Unternehmen, die noch nicht so lange existieren.“

Der AfD-Abgeordnete Martin Sichert hatte zuvor kritisiert, dass Großkonzerne wie McDonald's oder Starbucks, die in Deutschland kaum Steuern zahlten, von den Hilfen massiv profitierten. Dagegen gingen mittelständische, familienbetriebene, Steuern zahlende Mischbetriebe wie Brauerei-Gaststätten leer aus. Warum erhielten diese keine Förderung, wollte der Abgeordnete aus Nürnberg wissen. „Hält die Bundesregierung amerikanisches, industriell gefertigtes Junkfood für wichtiger wie selbst hergestellten, zarten Sauerbraten und selbst hergestelltes Bier?“ Merkels Antwort: „Definitiv nicht!“

Max Seidenfaden