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Bericht: Impfprogramm in Großbritannien kostet 12 Milliarden Pfund

07:43
16.12.2020
Um die britische Bevölkerung gegen das Coronavirus zu impfen, muss die Regierung nach Einschätzung des Rechnungshofs bis zu 12 Milliarden Pfund (13,26 Mrd Euro) einplanen. Dieses Geld sei nötig, um Impfungen zu bezahlen, Impfstoffe herzustellen und auszuliefern sowie globale Ansätze zur Pandemiebekämpfung zu unterstützen, schrieb die Aufsichtsbehörde in einem in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten Bericht. Allerdings könnten die Kosten weiter steigen. Nicht eingerechnet seien unter anderem mögliche künftige Impfprogramme.

Großbritannien hat vergangene Woche mit Massenimpfungen begonnen. Dazu wird das Mittel des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eingesetzt. Bisher hat die Regierung Verträge über 40 Millionen Dosen des Mittels geschlossen. Damit könnten 20 Millionen Menschen - rund ein Drittel der Bevölkerung - geimpft werden, denn für den vollen Schutz sind zwei Dosen notwendig. Zudem gibt es Lieferverträge mit anderen Pharmakonzernen.

Jan-Felix Jasch