Der Lehrerverband wirft den Landesregierungen und Schulministerien in der Corona-Pandemie ein „teilweise katastrophales Krisenmanagement“ vor. Man habe es versäumt, sich auf eine neue Phase des Wechselunterrichts vorzubereiten, etwa durch mehr Tempo bei der digitalen Modernisierung der Schulen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). „Das rächt sich jetzt.“
„Bei der Versorgung der Schulen mit schnellem Internet stehen wir nicht viel besser da als im März diesen Jahres. Und schnelles Internet ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Videokonferenzsysteme funktionieren“, sagte Meidinger. „Wir fordern von der Politik die Vorlage eines Gesamtkonzepts, wie in Pandemiezeiten die Bildungsqualität und die Zukunftschancen unserer Kinder und Jugendlichen gesichert werden können.“