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20201211154152

Laschet wirbt für Weihnachtsfeste nur mit fünf statt zehn Personen

14:38
11.12.2020
Private Weihnachtsfeste werden in Nordrhein-Westfalen voraussichtlich doch nur mit maximal fünf Personen aus bis zu zwei Hausständen erlaubt sein. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warb am Freitag in Düsseldorf für eine entsprechende bundesweite Beschränkung.

Ursprünglich waren für die Weihnachtstage in NRW Lockerungen geplant und Familienfeiern mit bis zu zehn Personen in Aussicht gestellt worden. Laschet will auch keine öffentlichen Partys an Silvester. „An Silvester darf es auf öffentlichen Plätzen keine Versammlungen geben“, sagte er. Auch zum Jahreswechsel müsse dieselbe Personenbeschränkung gelten.

Angesichts der anhaltend hohen Zahl an Corona-Infektionen seien nun frühere Kontaktbeschränkungen nötig. „Wir brauchen eine gesamtdeutsche Antwort.“ Laschet dringt darauf, dass die Ministerpräsidenten „so schnell wie möglich“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen bundeseinheitlichen harten Lockdown beschließen. Das Gespräch sollte am besten schon am Samstag zustande kommen, sagte er. „Der Lockdown muss schnellstmöglich kommen.“

Jean-Pierre Fellmer

Kretschmann: Ausgangsbeschränkungen im ganzen Südwesten ab Samstag

14:36
11.12.2020
Wegen steigender Corona-Zahlen gilt in ganz Baden-Württemberg ab diesem Samstag eine Ausgangsbeschränkung. Ausnahmen könnten etwa die Arbeit oder ein Arztbesuch sein, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart. Tagsüber sind mehr Kontakte erlaubt als nachts. Nur über Weihnachten - vom 23. bis 27. Dezember - sei der Besuch von privaten Veranstaltungen auch nachts erlaubt, sagte Kretschmann. Die Maßnahmen sollen vorerst für vier Wochen gelten.

Jean-Pierre Fellmer

Hamburger Senat will Dienstag über weitere Corona-Maßnahmen beraten

14:25
11.12.2020
Der Hamburger Senat will am kommenden Dienstag über weitere Corona-Maßnahmen beraten. Das sagte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Freitag bei „NDR Info“. Auf die Frage, ob der Stadtstaat mitginge, wenn bei einem Bund-Länder-Gipfel erklärt würde, dass es noch vor Weihnachten eine Verschärfung geben soll, betonte die Senatorin: „Wir haben als Hamburger immer eine bundeseinheitliche Linie mitverfolgt.“ Das sei als Stadtstaat nicht anders zu machen. „Es ist unvorstellbar, dass in Niedersachsen die Geschäfte geschlossen sind und in Hamburg geöffnet. Damit erreichen wir ja gar keinen Effekt.“

Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen liegt nach Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde vom Freitag bei 123,6. Am Freitag vor einer Woche hatte dieser Inzidenzwert noch bei 103,8 gelegen. „Wir hatten bisher ja eine relativ stabile, zum Teil sogar rückgängige Entwicklung, aber wir merken: Mit der Disziplin lassen leider auch die Rückgänge der Zahlen nach“, sagte die Senatorin dem Sender zur Entwicklung der Zahlen in den vergangenen Wochen. Anders als noch im Frühjahr suchten die Menschen derzeit nach dem, was sie „halb-erlaubt oder erlaubt“ noch machen könnten. „Das besorgt uns sehr.

Jean-Pierre Fellmer