Die Bundesregierung verlängert nach eigenen Angaben die Zahlung der sogenannten Corona-Prämien für Betriebe, die trotz Schwierigkeiten in der Pandemie weiter ausbilden, und weitet diese zudem aus. Durch Änderungen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“, die an diesem Freitag in Kraft treten, würden die Fördervoraussetzungen für die Prämien deutlich erleichtert, hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung von Bundesarbeits- und Bundesbildungsministerium.
Mit dem Programm wurden bisher kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, die in der ersten Jahreshälfte wegen Corona in große wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, aber trotzdem ihre Ausbildungsplätze beibehalten haben. Für neu abgeschlossene Ausbildungsverträge gibt es eine Prämie von 2000 Euro, wer sogar Ausbildungsplätze aufstockt oder Azubis von insolventen Unternehmen übernimmt kann 3000 Euro bekommen. Zudem springt der Staat mit Zuschüssen bei der Zahlung der Ausbildungsvergütung ein, wenn Firmen ihre Auszubildenden und Ausbilder auch bei hohem Arbeitsausfall nicht in Kurzarbeit schicken.